Deutschland-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Deutschland-Lese
Unser Leseangebot

Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Hey, Wilhelm

Hey, Wilhelm

Der am 26. März 1789 in Leina (Thüringen) geborene Wilhelm Hey war evangelischer Theologe und Fabel- und Liederdichter. Nach dem Studium in Jena und Göttingen arbeitete er zunächst als Lehrer. 1827 wurde er zum Hofprediger in Gotha berufen und von dort fünf Jahre später nach Ichtershausen (heute zum Thüringer Ilmkreis gehörig) versetzt, wo er als Superintendent und Bezirksschulinspektor wirkte. Als Pfarrer trat er für ein gelebtes und humanitäres Christentum ein und betreute und förderte sozial-caritative Werke.

1833 veröffentlichte er anonym einen Sammelband „Fünfzig Fabeln für Kinder", denen er vier Jahre später „Noch Fünfzig Fabeln für Kinder" folgen ließ. Darüber hinaus publizierte er einen Teil seiner Predigten, Geschichten aus dem Leben Jesu und Liedtexte, von denen „Weißt du wie viel Sternlein stehen" und das Weihnachtslied „Alle Jahre wieder" bis heute weithin bekannt und beliebt sind.

Wilhelm Hey starb am 19. Mai 1854 in Ichtershausen.

*****

Foto: wikimedia, gemeinfrei

Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen