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Schinkel kämpft in seinen Fieberträumen um die Vollendung seines Bildes "Schloss am Strom". Er durchlebt auf seinem Krankenbett noch einmal sein erfülltes und von krankmachendem Pflichtgefühl gezeichnetes Leben und die Tragik des Architekten und Künstlers, der sich zum Diener des Königs machen ließ.

Roman

Kind und Buch

Kind und Buch

Wilhelm Hey


„Komm her einmal, du liebes Buch;

Sie sagen immer, du bist so klug.

Mein Vater und Mutter, die wollen gerne,

Dass ich was Gutes von dir lerne;

Drum will ich dich halten an mein Ohr;

Nun sag mir all deine Sachen vor.“


„Was ist denn das für ein Eigensinn,

Und siehst du nicht, dass ich eilig bin?

Möchte gern spielen und springen herum,

Und du bleibst immer so stumm und dumm?

Geh, garstiges Buch, du ärgerst mich,

Dort in die Ecke werf‘ ich dich.“


*****

Textquelle:

Hey, Wilhelm: Fünfzig Fabeln für Kinder, Stuttgart: Loewes Verlag Ferdinand Carl, 1909, S.13.

Bildquelle:

Lernender Junge, 2020, Urheber: DarkWorkX via Pixabay CCO.

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