Deutschland-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Deutschland-Lese
Unser Leseangebot

Christoph Werner

Schloss am Strom
Roman


Schinkel kämpft in seinen Fieberträumen um die Vollendung seines Bildes "Schloss am Strom". Er durchlebt auf seinem Krankenbett noch einmal sein erfülltes und von krankmachendem Pflichtgefühl gezeichnetes Leben und die Tragik des Architekten und Künstlers, der sich zum Diener des Königs machen ließ

Pferd und Sperling

Pferd und Sperling

Wilhelm Hey


Sperling:

„Pferdchen, du hast die Krippe voll;

Gibst mir wohl auch einen kleinen Zoll,

ein einziges Körnlein oder zwei;

Du wirst noch immer satt dabei.“

Pferd:

„Nimm, kecker Vogel, nur immer hin,

Genug ist für mich und dich darin.“


Und sie aßen zusammen die zwei,

litt keiner Mangel und Not dabei.

Und als dann der Sommer kam so warm,

da kam auch manch böser Fliegenschwarm;

Doch der Sperling fing hundert auf einmal,

Da hatte das Pferd nicht Not und Qual.


*****

Textquelle:

Hey, Wilhelm: Fünfzig Fabeln für Kinder, nebst ernsthaften Anhange, Gotha: Friedrich Andreas Perhes, 1854, S.1.


Vorschaubild:

Hintergrund Antik, 2015, Urheber: ChrisFiedler via Pixabay CCO; Silhouette Sperling, 2016, Urheber: KatarzynaTyl via Pixabay CCO; Silhouette Pferd, 2012, Urheber: Clker-Free-Vector-Images via Pixabay CCO; Weizen, 2014, Urheber: Clker-Free-Vector-Images via Pixabay CCO; neu bearbeitet von Carolin Eberhardt.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Der Storch
von Wilhelm Hey
MEHR
Das Mäuschen
von Wilhelm Hey
MEHR
Hund und Igel
von Wilhelm Hey
MEHR
Anzeige
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen