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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Kind und Kätzchen

Kind und Kätzchen

Wilhelm Hey



Kind:

„Kätzchen, du musst nicht kratzen,

Mach nicht so scharfe Tatzen,

Gib mir dein Pfötchen sanft und weich.“

Katze:

„Kindchen, ja, das tu ich gleich;

Aber ich will dir auch was sagen:

Musst mich nicht erst zupfen und schlagen.“


Zupfte das Kind nun auch einmal,

Machte dem armen Kätzchen Qual;

Tat nun das Kratzen auch nicht gut,

Kam wohl gar noch ein Tröpfchen Blut;

War’s doch von beiden nicht bös‘ gemeint,

Blieben auch fernerhin gute Freund.


*****

Textquelle:

Hey, Wilhelm: Fünfzig Fabeln für Kinder, Stuttgart: Loewes Verlag Ferdinand Carl, 1909, S. 10.

Bildquelle:

Junge mit Kätzchen, 2016, Urheber: Jo-B via Pixabay CCO.

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