Deutschland-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Deutschland-Lese
Unser Leseangebot

Luther im Himmel

Das jünste Gericht

Christoph Werner

Der große Reformator steht vor dem jüngsten Gericht; er ist angeklagt, auf Erden wahrhaft unchristlich gehandelt zu haben, da er Hexen, Juden und andere Gegner zu ersäufen oder zu pfählen empfahl. Nun muss er sich vor Gott rechtfertigen, warum er gegen das biblische Gebot der Nächstenliebe verstoßen habe.

Truthahn und Truthähnchen

Truthahn und Truthähnchen

Wilhelm Hey

„Hört, Kinder, das will ich euch sagen:

Ihr müsst euch artig betragen,

das Kollern und Zanken schickt sich nicht;

macht gleich auf der Stelle ein freundlich Gesicht.

Das Lärmen lasst, das Schrei’n und Getös,

sonst, Kinder, das merkt, sonst werd‘ ich bös.“


Da kam auf den Hof von ungefähr

Ein Knabe mit roter Mütze her.

Da wurde so bös der Truthahn dort

Und lärmte und schrie: „Die Mütze fort!“

Der Knabe sprach lachend: „Herr Putenhahn,

Was hat dir denn meine Mütze getan?“


*****

Textquelle:

Hey, Wilhelm: Fünfzig Fabeln für Kinder, Stuttgart: Loewes Verlag Ferdinand Carl, 1909, S.12.

Bildquelle:

Originalbild, Urheber: Eugen Klimsch; entnommen aus: Hey, Wilhelm: Fünfzig Fabeln für Kinder, Stuttgart: Loewes Verlag Ferdinand Carl, 1909, S.12.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Das Vogelnest
von Wilhelm Hey
MEHR
Die Sau
von Wilhelm Hey
MEHR
Die Kaninchen
von Wilhelm Hey
MEHR
Mops und Jagdhund
von Wilhelm Hey
MEHR
Anzeige
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen