Deutschland-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Deutschland-Lese
Unser Leseangebot

Christoph Werner
Um ewig einst zu leben

Roman

Um 1815 zwei Männer, beide Maler - der eine in London, der andere in Dresden; der eine weltoffen, der andere düster melancholisch. Es sind J. M. William Turner und Caspar David Friedrich. Der Roman spielt mit der Verbindung beider.

Auch als E-Book erhältlich 

Der Rabe

Der Rabe

Wilhelm Hey


Was ist das für ein Bettelmann?

Er hat ein kohlschwarz Röcklein an

Und läuft in dieser Winterzeit

Vor alle Türen weit und breit,

Ruft mit betrübtem Ton: „Rab! Rab!

Gebt mir doch auch einen Knochen ab.“


Da kam der liebe Frühling an,

Gar wohl gefiel’s dem Bettelmann;

Er breitete seine Flügel aus

Und flog dahin weit übers Haus;

Hoch aus der Luft so frisch und munter:

„Hab Dank! Hab Dank!“ rief er herunter.


*****

Textquelle:

Hey, Wilhelm: Fünfzig Fabeln für Kinder, Stuttgart: Loewes Verlag Ferdinand Carl, 1909, S. 1.

Bildquelle:

Knabe beim Dressieren eines Rabens. Öl auf Leinwand, 1879, Urheber: H.C.... via Wikimedia Commons gemeinfrei.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Knabe und Eichhorn
von Wilhelm Hey
MEHR
Mops und Jagdhund
von Wilhelm Hey
MEHR
Kind und Kätzchen
von Wilhelm Hey
MEHR
Anzeige
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen