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Kennst du Antoine
de Saint-Exupéry?

Karlheinrich Biermann

Großer Beliebtheit erfreut sich noch heute die Geschichte vom kleinen Prinzen, jenem philosophischen Märchen, das von Liebe, Freundschaft und Tod handelt. Darin geht Saint Exupery der Frage nach dem Sinn des Lebens nach und blickt zurück auf sein eigenes: das Abenteuer einer Bruchlandung, das Überleben in der Wüste, die Sehnsucht nach der verlorenen Liebe … all das war dem Autor nur allzu vertraut.

Vögel und Eule

Vögel und Eule

Wilhelm Hey

Vögel:

„Frau Eule, sieh, kommst du auch ans Licht?

Hab nur nicht ein so grämlich Gesicht;

Du machst uns sonst wohl Sorgen und Schrecken;

Heut‘ lass dich einmal ein wenig necken.“

Eule:

„O, schiene der Tag nur nicht so helle,

Ich fräß‘ euch alle gleich auf der Stelle.“


Da spielten die andern, sie saß allein;

Da fragte sie eins: „Was hast du für Pein

Und machst ein Gesicht wie teure Zeit?“

Sie sprach: „Mich verdrießt eure Lustigkeit,

Mich ärgert der helle Sonnenschein,

Mich erbost dein Fragen da und Schrei’n.“


*****

Textquelle:

Hey, Wilhelm: Fünfzig Fabeln für Kinder, Stuttgart: Loewes Verlag Ferdinand Carl, 1909, S. 1.

Bildquelle:

Vogel auf dem Ast, 2019, Urheber: JannikR64 via Pixabay CCO; Hintergrund, 2014, Urheber: geralt via Pixabay CCO; Comic Eule, 2018, Urheber: ptra via Pixabay CCO; neu bearbeitet von Carolin Eberhardt.

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