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Friedrich W. Kantzenbach

Erfundenes Glück

Der Autor beschäftigt sich auf lyrischem Weg mit den essentiellen Dingen des Lebens. Er reflektiert seine reichen literarischen Begegnungen und verarbeitet Reiseerlebnisse und persönliche Bekanntschaften mit Menschen, die ihn beeindruckten. Zunehmend durchdringen die Themen Krankheit, Tod und Vergänglichkeit seine Texte.

 

Tugend und Laster

Tugend und Laster

Wilhelm Busch

Wilhelm Busch selbst hatte zwei große Laster: den Wein und den Tabak. Er bestellte sich heimlich seinen Wein nach Hause, damit möglichst niemnad in seiner Umgebung seine Alkoholsucht bemerkte. Auch rauchte er so viel, dass er 1874 Anzeichen einer schweren Nikotinvergiftung zeigte.

Mia Brettschneider

 

Ach, ich fühl es! Keine Tugend
Ist so recht nach meinem Sinn;
Stets befind ich mich am wohlsten,
Wenn ich damit fertig bin.

Dahingegen so ein Laster,
Ja, das macht mir viel Pläsier;
Und ich hab die hübschen Sachen
Lieber vor als hinter mir. 

 

*****

Zeichnung/en von Wilhelm Busch, coloriert u.teilw. bearb. von Rita Dadder

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