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Lieder von Friedrich Silcher

hrsg. von Fl. Russi & C. Eberhardt

Friedrich Silcher wirkte war Komponist und Musikdirektor der Tübinger Universität. Einen Namen machte er sich v. a. durch das Sammeln und Publizieren von Liedgut sowie deren Vertonung zu vierstimmigen Chorsätzen. Daher wird er auch als wichtiger Wegbereiter der musikalischen Laienförderung und der deutschen Singbewegung gesehen. Er vertonte Texte wie Heines „Loreley“, Uhlands „Ich hatt´einen Kameraden“, „Am Brunnen vor dem Tore“, „Ännchen von Tharau“. Das Heft fasst zwanzig Lieder mit Chorsatz und Strophen, denen jeweils ein kleiner Einleitungstext zur Entstehung beigefügt ist.

Frühlingsglaube

Frühlingsglaube

Ludwig Uhland

Das Gedicht aus einer zahlreichen Sammlung von Ludwig Uhlands (1787- 1862) Frühlingsgedichten erschien erstmalig 1812. Inhaltlich verbindet der deutsche Dichter das Wiedererwachen der Natur mit den Hoffnungen der Menschen nach einem langen beschwerlichen Winter. Nach Vertonungen durch Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) und Franz Schubert (1797-1828) komponierte auch Friedrich Silcher (1789-1860) eine Melodie zu Frühlingsglaube, welches auch unter dem Titel Die linden Lüfte sind erwacht bekannt ist. Silcher erschuf ursprünglich einen Satz für vierstimmige Männerchöre. Seine Komposition wurde hier im Original aufgegriffen, allerdings für gemischte Chöre in den Stimmen Sopran und Alt für Frauen sowie Tenor und Bass für Männerstimmen angepasst.

Carolin Eberhardt

Melodie anhören:


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Vorschaubild: Frühlingsbild: Vogel auf einem Ast via pixabay.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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