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Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

Alta trinita beata

Alta trinita beata

Die ursprünglich aus dem Italien des 15. Jahrhunderts stammende Komposition stammt von einem unbekannten Autor sowie anonymen Komponisten. Sie gehört der Gattung der Polyphonie an und wurde erstmalig 1782 in London von dem Komponisten Charles Burney (1726-1814) in der Allgemeinen Geschichte der Musik veröffentlicht. Das Werk ist eine kurze Lauda in italienischer Umgangssprache. Gesetzt wurde die Komposition für vierstimmige Chöre ohne Instrumentalbegleitung. Der Inhalt beschäftigt sich mit der Lobpreisung der Heiligen Dreifaltigkeit.

Carolin Eberhardt

Melodie anhören:



Alta Trinità beata,
da noi semper adorata,
Trinità gloriosa
unità maravigliosa,
Tu sei manna saporosa
e tutta desiderosa.




Hohe, heilige Dreifaltigkeit,
von uns immer angebetet,
glorreiche Dreifaltigkeit,
wunderbare Einheit,
du bist das köstliche
und ersehnte Himmelsbrot.


*****

Vorschaubild: Dreifaltigkeitsikone, etwa 1411, Urheber: Andrei Rubljow via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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