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Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerinerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Uhland, Ludwig

Uhland, Ludwig

Uhland wurde am 26. April 1787 in Tübingen als 3. Kind einer wohlsituierten bürgerlichen Familie geboren. Er studierte Rechtswissenschaften, war zunächst als Rechtsanwalt, dann als Staatsbediensteter, wieder als Rechtsanwalt, als Professor für deutsche Sprache und Literatur und schließlich als Privatgelehrter tätig. Mehrere Jahre war er Abgeordneter im Württemberger Landtag und 1848/9 gehörte er als Vertreter von Tübingen der „Paulskirche" - Nationalversammlung an.
Uhland war überzeugter Demokrat und Humanist. Öffentliche Ehrungen lehnte er ab, jedoch wurde er von vielen Deutschen gelesen und verehrt. Neben wissenschaftlichen Abhandlungen und zwei Schauspielen schrieb er Gedichte und Balladen, die sich großer Beliebtheit erfreuten und von bedeutenden Komponisten vertont wurden.
Ludwig Uhland starb am 13. November 1862 in Tübingen und wurde auf dem dortigen Stadtfriedhof beigesetzt.

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