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Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerinerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Wem Gott will rechte Gunst erweisen

Wem Gott will rechte Gunst erweisen

Joseph von Eichendorff

Ein Lied zum Frühlingsbeginn

Aus der Feder des großen romantischen Dichters Joseph von Eichendorff (1788 - 1857) stammt der Text des folgendes Liedes. Die Musik dazu komponierte Friedrich Theodor Fröhlich (1803 - 1879).

Das Lied ist eingebettet in die Eichendorff-Novelle "Aus dem Leben eines Taugenichts". Sie handelt von einem Müllerssohn, den sein Vater auf Wanderschaft schickt, damit der verträumte junge Mann den Ernst des Lebens kennenlernen soll. Von Fernweh getrieben bricht der sofort in Richtung Italien auf. Er ist jemand, der jeder Situation das Beste abgewinnt, und so sieht er auch seine Wanderschaft als eine Gunst an. Voll Gottvertrauen macht er sich auf den abenteuerlichen Weg.

Florian Russi

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite Welt,
Dem will er seine Wunder weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld.

Die Trägen die zu Hause liegen,
Erquicket nicht das Morgenrot,
Sie wissen nur von Kinderwiegen,
Von Sorgen, Last und Not um Brot.

Die Bächlein von den Bergen springen,
Die Lerchen schwirren hoch vor Lust,
Was soll ich nicht mit ihnen singen
Aus voller Kehl und frischer Brust?

Den lieben Gott laß ich nun walten,
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
Und Erd und Himmel will erhalten,
Hat auch mein Sach aufs best‘ bestellt.

 

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Vorschaubild: Rita Dadder

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