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Kennst du Antoine
de Saint-Exupéry?

Karlheinrich Biermann

Großer Beliebtheit erfreut sich noch heute die Geschichte vom kleinen Prinzen, jenem philosophischen Märchen, das von Liebe, Freundschaft und Tod handelt. Darin geht Saint Exupery der Frage nach dem Sinn des Lebens nach und blickt zurück auf sein eigenes: das Abenteuer einer Bruchlandung, das Überleben in der Wüste, die Sehnsucht nach der verlorenen Liebe … all das war dem Autor nur allzu vertraut.

Wem Gott will rechte Gunst erweisen

Wem Gott will rechte Gunst erweisen

Joseph von Eichendorff

Ein Lied zum Frühlingsbeginn

Aus der Feder des großen romantischen Dichters Joseph von Eichendorff (1788 - 1857) stammt der Text des folgendes Liedes. Die Musik dazu komponierte Friedrich Theodor Fröhlich (1803 - 1879).

Das Lied ist eingebettet in die Eichendorff-Novelle "Aus dem Leben eines Taugenichts". Sie handelt von einem Müllerssohn, den sein Vater auf Wanderschaft schickt, damit der verträumte junge Mann den Ernst des Lebens kennenlernen soll. Von Fernweh getrieben bricht der sofort in Richtung Italien auf. Er ist jemand, der jeder Situation das Beste abgewinnt, und so sieht er auch seine Wanderschaft als eine Gunst an. Voll Gottvertrauen macht er sich auf den abenteuerlichen Weg.

Florian Russi

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite Welt,
Dem will er seine Wunder weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld.

Die Trägen die zu Hause liegen,
Erquicket nicht das Morgenrot,
Sie wissen nur von Kinderwiegen,
Von Sorgen, Last und Not um Brot.

Die Bächlein von den Bergen springen,
Die Lerchen schwirren hoch vor Lust,
Was soll ich nicht mit ihnen singen
Aus voller Kehl und frischer Brust?

Den lieben Gott laß ich nun walten,
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
Und Erd und Himmel will erhalten,
Hat auch mein Sach aufs best‘ bestellt.

 

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Vorschaubild: Rita Dadder