Deutschland Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.deutschland-lese.de
Unser Leseangebot

Über Werte und Tugenden

Florian Russi

Mehr denn je wird über die althergebrachten Werte und Tugenden diskutiert. Sind Tugenden und Werte Begriffe aus der Klamottenkiste oder bestimmen sie auch heute noch unser Handeln? 

Und in dem Schneegebirge

Und in dem Schneegebirge

Hoffmann von Fallersleben

Die Melodie des fröhlichen und heiter anmutenden schlesischen Volksliedes konnte in seinen Ursprüngen bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Die Entstehung der uns heute geläufigen Komposition ist dem 18. Jahrhundert zuzuordnen. Der Komponist ist allerdings unbekannt. Der bekannte deutsche Schriftsteller Hoffmann von Fallersleben erstellte den dazugehörigen Text und veröffentlichte diesen in seiner Liedersammlung Schlesische Volkslieder mit Melodien.

Während der Jugendbewegung der 1920er erfuhr das Stück besondere Verbreitung und erlangte einen hohen Bekanntheitsgrad.

Bezug nimmt der Text auf das Glatzer Schneegebirge, das besungene Brünnlein ist der Fluss March.

Carolin Eberhardt

Melodie anhören:

1. Und in dem Schneegebirge,

da fließt ein Brünnlein kalt,

|: und wer das Brünnlein trinket, :|

|: der wird ja nimmer alt :|


2. Ich hab daraus getrunken

gar manchen frischen Trunk.

Ich bin nicht alt geworden,

ich bin noch immer jung.


3. Ade, mein Schatz, ich scheide.

Ade, mein Schätzelein!

Wann kommst du denn doch wieder,

Herzallerliebster, mein?


4. Wenn's schneiet rote Rosen

und regnet kühlen Wein:

Ade, mein Schatz ich scheide,

ade mein Schätzelein!


5. Es schneit ja keine Rosen

und regnet keinen Wein:

Da kommst du denn nicht wieder,

Herzallerliebster mein!

*****

Textquelle:

Vorschaubild: Janowiec, Śnieżnik Mountains, Sudetes ( Berglandschaft des Glatzer Schneegebirges), 2016: Urheber: Jacek Halicki via Wikimedia Commons CC-BY-SA 4.0 .


Noten gesetzt durch: Carolin Eberhardt

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Ich reise übers grüne Land
von Joseph von Eichendorff
MEHR
Winter, ade!
von Hoffmann von Fallersleben
MEHR
Wem Gott will rechte Gunst erweisen
von Joseph von Eichendorff
MEHR
Juchhei, Blümelein!
von Ernst Anschütz
MEHR
Anzeige