Deutschland Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
www.deutschland-lese.de
Unser Leseangebot

Weihnachten bei Familie Luther

Christoph Werner

Luthers jüngster Sohn erzählt vom Christfest

Paul Luther, der jüngste Spross der Lutherfamilie, gewährt dem Leser Einblick in sein Leben und das seiner Familie.
Er berichtet von seiner Kindheit in Wittenberg und der Krankheit seines Vaters, von seiner Verwicklung, die ihm als Leibarzt widerfuhren, und von den Intrigen am Gothaer Hof. Reichlich illustriert öffnen sie dem Leser die Tür zur Weihnachtsstube der Familie Luther.

Nun will der Lenz uns grüßen

Nun will der Lenz uns grüßen

Karl Ströse

Beliebtes Frühlingslied

Beim Texten dieses Liedes hat sich Karl Ströse von einem Lied des mittelalterlichen Minnesängers Neidhart von Reuental anregen lassen. Dieses Lied mit dem Titel „Diu Zît ist hie" ist dem Sommer und der Liebe zugedacht. Ströse veröffentlichte seinen „Lenz" in einer Lyriksammlung, die er im Jahr 1878 unter dem Titel „Deutsche Minne aus alter Zeit, Ausgewählte Lieder des Mittelalters - frei übertragen" herausgab. Es ist Gedicht auf den Frühling und drückt die Freude aus, die unsere Vorfahren noch mehr als uns überkam, wenn der Frühling mit seiner Wärme und seinen bunten Farben das „Winterleid" verdrängte. Auch in der Jugend- und Wanderbewegung sang man gerne dieses Lied, wenn es wieder möglich war, schlecht geheizte „graue Mauern" zu verlassen, hinaus in Wald und Feld aufzubrechen und die farbenprächtige Natur zu erleben. Auch wir freuen uns, wenn der Lenz und begrüßt und „zum Maientanze" einlädt.

Der Komponist der heute verbreiteten Melodie ist nicht bekannt. Sie erschien anonym erstmals in einer 1886 in Zürich herausgegebenen „Sammlung von Volksgesängen für den Männerchor".

Florian Russi

 

 

  1. Nun will der Lenz uns grüßen,
    von Mittag weht es lau;
    aus allen Wiesen sprießen
    die Blumen rot und blau.
    D'raus wob die braune Heide
    sich ein Gewand gar fein
    und lädt im Festtagskleide
    zum Maientanze ein.

  2. Waldvöglein Lieder singen,
    wie ihr sie nur begehrt.
    D'rum auf zum frohen Springen,
    die Reis' ist Goldes wert!
    Hei, unter grünen Linden,
    da leuchten weiße Kleid'!
    Heißa, nun hat uns Kinden
    ein End all Wintersleid!

 

*****

Vorschaubild: Rita Dadder

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Winter, ade!
von Hoffmann von Fallersleben
MEHR
Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald
von Hoffmann von Fallersleben
MEHR
Werbung