Deutschland-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Deutschland-Lese
Unser Leseangebot

Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Unsre Wiesen grünen wieder

Unsre Wiesen grünen wieder

Johann Gaudenz von Salis-Seewis

Das heitere Frühlingslied, welches erstmalig mit dem Titel Im Frühling erschien, entstammt in Text von dem Schweizer Dichter Johann Gaudenz von Sali-Seewis (1762-1834). Die Melodie in mehrstimmigem Satz erschien in verschiedenen Variationen. Zum einen als Komposition des bekannten Salzburger Musikers Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791), zum anderen in mehrstimmiger Variation des italienischen Komponisten Vincenzo Righini (1756-1812), an dessen Partitur sich der vorliegende Notensatz orientiert. Unsre Wiesen grünen wieder beschäftigt sich mit der Wiedergeburt der Natur zur Frühlingszeit, welche sich als Teil der göttlichen Schöpfung versteht.

Carolin Eberhardt

Melodie anhören:

1. Strophe

Unsre Wiesen grünen wieder,

Blumen duften überall;

laut ertönen Finkenlieder,

lieblich schlägt die Nachtigall.

Hell wie Gold und Purpur strahlet

lichter Maienwölkchen Schaum,

und der holde Frühling malet

|: weiß und roten Apfelbaum. :|


2. Strophe

Alles rundumher verkündet

unsres Schöpfers Freundlichkeit;

was da lebet und empfindet,

freut sich dieser Wonnezeit.

Welch‘ ein neues reges Streben

herrscht im Wald und auf der Flur!

Sollt ich ihn nicht auch erheben,

|: ihn, den Vater der Natur. :|


3. Strophe

Ja, in all der Stimmen Menge,

die dich preisen, misch auch ich,

Vater, meine Lobgesänge

und frohlock' und preise dich.

Deiner Huld und deiner Güte

will auch ich mich dankbar freun,

und mit kindlichem Gemüte

|: dir mein ganzes Leben weihn. :|


*****

Vorschaubild: Frühlingsmorgen, Gouache auf Velin, 1933, Urheber: Georg Macco via Wikimedia Commons gemeinfrei; neu bearbeitet von Carolin Eberhardt.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

Weitere Beiträge dieser Rubrik

Des Frühlings Einladung
von Hoffmann von Fallersleben
MEHR
Anzeige
Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen