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Christoph Werner

Schloss am Strom
Roman


Schinkel kämpft in seinen Fieberträumen um die Vollendung seines Bildes "Schloss am Strom". Er durchlebt auf seinem Krankenbett noch einmal sein erfülltes und von krankmachendem Pflichtgefühl gezeichnetes Leben und die Tragik des Architekten und Künstlers, der sich zum Diener des Königs machen ließ

Advent

Advent

Rainer Maria Rilke

Rilkes Gedicht erzählt von der Vorfreude auf Weihnachten, die er selbst in den Tannen des Waldes spüren will. Denn diese warten schon sehnsüchtig darauf, am Heiligen Abend die weihnachtlich anmutende Stube zu schmücken. Als eine große Ehre für die Bäume beschreibt es der Dichter, die Aufregung wird durch den fließenden Text von Vers zu Vers deutlich vernehmbar, denn weder ein Punkt, Komma oder sonstiges Satzzeichen trennen diese voneinander. Ein interessanter Ansatz, die weihnachtliche Welt aus der Perspektive eines Nadelbaumes darzustellen. Die kurzen Verse lassen sich leicht einprägen, sind es ihrer nur acht. Also: Vielleicht wird dieser Jahr zu Weihnachten Rilkes Gedicht unter manchem Weihnachtsbäumchen für den Weihnachtsmann oder die Familie aufgesagt.

Carolin Eberhardt.

Es treibt der Wind im Winterwald

Die Flockenherde wie ein Hirt

Und manche Tanne ahnt wie balde

Sie fromm und lichterheilig wird.

Und lauscht hinaus: den weißen Wegen

Streckt sie die Zweige hin – bereit

Und wehrt dem Wind und wächst entgegen

Der einen Nacht der Herrlichkeit.


*****

Bildquellen:

Vorschaubild: Radosne Boże Narodzenie (heiterer Reigen um einen Weihnachtsbaum), 1891, Urheber: Viggo Johansen via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

Winterlandschaft, 2015, Urheber: wela via Pixabay CCO.

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