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Sesenheimer Liebeslyrik

Florian Russi

Während seines Studiums in Straßburg lernte Johann Wolfgang von Goethe die Sesenheimer Pfarrerstochter Friederike Brion kennen. Die beiden verliebten sich ineinander und Goethe wurde durch Friederike zu wundervollen Gedichten angeregt.

Einige von ihnen (Heideröslein, Mailied, Willkommen und Abschied u. a.) zählen zu seinen besten und beliebtesten überhaupt. In diesem Heft sind sie vorgestellt und mit Bildern und Erläuterungen angereichert.

Abendglöcklein

Abendglöcklein

Friedrich Güll

Das melodische Kinderlied im Walzertakt wurde erstmalig 1842 in Zwölf Kinderlieder für Schule und Haus veröffentlicht. Der Abendgruß stammt aus der Feder des deutschen Dichters Friedrich Güll (1812-1879). Die Melodie wurde von Friedrich Silcher (1789-1860) komponiert. Ein zwei- und dreistimmiger Satz befindet sich in genannter Veröffentlichung.

Carolin Eberhardt

Melodie anhören:


Glöcklein, Abendglöcklein, läute

Frieden, Freude allen Menschen zu.

Helle laß dein Lied erschallen,

Und bring' Allen, und bring' Allen

Eine sanfte Ruh'!

Ruhe dem, der sorgt und weint,

Ruh' dem Freunde und dem Feind.

Glöcklein allen Lieben bringe du

Sanfte Ruhe und mir auch dazu.


*****

Vorschaubild: Kinderheimath in Bildern und Liedern, Frontispiz. Lithographie, 1836, Urheber: Friedrich Güll via Wikimedia Commons Gemeinfrei; Zwölf Kinderlieder für Schule und Haus, 1840, Friedrich Silcher (Komponist/Herausgeber), Titelblatt und Noten Abendglöcklein; neu bearbeitet von Carolin Eberhardt.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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