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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Ich armes welsches Teufli

Ich armes welsches Teufli

Der fröhliche 3-stimmige Kanon über ein welsches Teufli wird gern in den Schulunterricht aufgenommen. Das Volkslied stammt aus dem 18. Jahrhundert, wurde als Volkslied in Volksweise überliefert und unter anderem in dem Liederbuch des Reichsarbeiterdienstes (1934) publiziert. Das Soldatenlied greift den altdeutschen Ausdruck welsches auf, welcher die einstige germanische Bezeichnung für die antiken Römer und die romanisierten Kelten bzw. die damalig Fremden darstellte. Trotz des doch ernsten Themas, denn der Soldat ist erschöpft von seiner langen Reise, ist das Stück in Text ironisch und in Melodie fröhlich gestaltet. Vorstellbar ist, dass der Kanon während des Truppenmarsches von den Soldaten zur Unterhaltung gesungen wurde.

Carolin Eberhardt


Ich armes welsches Teufli

bin müde vom |: Marschieren :|

bin müde vom Marschiern.

Ich hab' verlorn mein Pfeifli

aus meinem |: Mantelsack :|

aus meinem Mantelsack.

Ich glaub', ich hab's gefunden,

was du verloren |: hast :|

was du verloren hast.



*****

Vorschaubild: Ungarischer Husar im 16. Jahrhundert; Holzschnitt, 1550, Urheber: Jost Amman via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt

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