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Wilfried Bütow
Kennst du Heinrich Heine?

Kunstfertig in vielen Genres, geht Heine souverän mit den Spielarten des Komischen um, erweist sich als ein Meister der Ironie und der Satire und weiß geistreich und witzig zu polemisieren.
Doch hatte er nicht nur Freunde. Erfahre mehr vom aufreibenden Leben Heines, wie er aus Deutschland fliehen musste, in Paris die Revolution von 1830 erlebte und den großen Goethe zu piesacken versuchte.


 

Bona Nox! Bist a rechter Ochs

Bona Nox! Bist a rechter Ochs

Das freche und lustige Stück Bona Nox! enstand 1788 durch die Feder und di Komposition von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Erstmalig verlegt und veröffentlicht wurde der Kanon für vier Singstimmen 1804 bei Breitkopf & Härtel unter dem Titel Gute Nacht, bis der Tag erwacht verlegt. Mozart verfasste den Reim nicht nur in deutscher Sprache, sondern verwendete dabei ebenso Worte des Französischen, Englischen sowie Italienischen und Latein. Anstoß erregten seit der Entstehung bis noch ins 21. Jahrhunger zwei Passagen der Originalfassung, die sich eines Fäkalhumors bedienten. Der eher derbe anmutende Sprachstil schien jedoch innerhalb der Familie Mozart eine gebräuchliche Redensart gewesen zu sein, da sowohl Vater Leopold Mozart als auch Amadeus Mutter Anna Maria Mozart ebendiese Äußerungen in privaten Briefen an Familienmitglieder aufgegriffen haben. Die heutige bereinigte Version wird gern für den Schulunterricht als Kanon genutzt.

Carolin Eberhardt

Bereinigter Text

Bona nox! Bist a rechter Ochs,

bona notte, liebe Lotte;

bonne nuit, pfui, pfui;

good night, good night,

heut' müß' ma noch weit;

gute Nacht, gute Nacht,

's wird höchste Zeit, gute Nacht,

schlaf' fei g'sund und

bleib recht kugelrund.



*****

Vorschaubild: Wolfgang Amadeus Mozart, 2013, Urheber: OpenClipart-Vectors via pixabay; gemeinfrei.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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