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Zu Gast in Weimar

George Eliot; deutsche Übersetzung: Nadine Erler

Zu den vielen Künstlern, die es nach Weimar zog, gehörte auch die englische Schriftstellerin George Eliot. Im Sommer 1854 verbrachte sie drei Monate im kleinen, doch weltberühmten Städtchen an der Ilm. George Eliots schriftlich festgehaltenen Eindrücke sind äußerst amüsant. Dieser Blick einer Fremden lässt Weimar in anderem Licht erschienen.

Broschüre, 40 Seiten, 2019


A, B, C, die Katze lief im Schnee

A, B, C, die Katze lief im Schnee

Die Freude der Kinder am kalten und nassen Schnee teilt das Kätzchen in diesem Lied wohl eher nicht. Kaum, dass sie sich getraut hat, zögerlich hindurch zu tapsen, stellt das Tierchen fest, wie unangenehm der Schnee doch sein kann. Insbesondere, wenn er schmilzt und die Pfoten auch noch nass werden. Also beschließt sie, so schnell sie kann, das Weite zu suchen und sich in Sicherheit zu bringen. Neben der possierlichen Geschichte, die in dem Winterlied erzählt wird, wird das Stück auch zu den Buchstabierliedern gezählt. Es eignet sich sehr gut für Kinder des Kindergartens, welche die ersten Male mit dem Alphabet oder Buchstaben in Kontakt treten. Der Komponist sowie der Autor sind nicht bekannt. Es wird angenommen, dass sowohl Melodie als auch Text in traditioneller Überlieferung weitergegeben und erstmalig 1800 notiert wurden.

Carolin Eberhardt


1. Strophe

A, B, C, die Katze lief im Schnee.

Und als sie wieder heraus kam,

da hat sie weiße Stiefel an.

Ojemine! Ojemine!

Die Katze lief im Schnee.


2. Strophe

A, B, C, die Katze lief zur Höh‘!

Sie leckt ihr kaltes Pfötchen rein

Und putzt sich auch die Stiefelein.

Und ging nicht mehr, Und ging nicht mehr

Ging nicht mehr in den Schnee.


*****

Vorschaubidl: Katze im Schnee, 2016, Urheber: rihaij via pixabay CCO.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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