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Christoph Werner

Schloss am Strom
Roman


Schinkel kämpft in seinen Fieberträumen um die Vollendung seines Bildes "Schloss am Strom". Er durchlebt auf seinem Krankenbett noch einmal sein erfülltes und von krankmachendem Pflichtgefühl gezeichnetes Leben und die Tragik des Architekten und Künstlers, der sich zum Diener des Königs machen ließ

Ach, bittrer  Winter

Ach, bittrer Winter

Das melancholisch anmutende frühbarocke Stück vermittelt durch seine Moll-Akkorde die Verzweiflung und die Not, denen die Menschen des Mittelalters während des Winters begegnen mussten. Deutlich wird die Sehnsucht des Dichters nach wärmeren, helleren Tagen sowie der jährlichen Wiedergeburt der Natur.

Die Melodie lässt sich auf Werlins Liederhandschrift aus dem Jahr 1610 zurück datieren, der Text entstammt in seinem Ursprung dem Ambraser Liederbuch von 1582.

Melodie anhören:

Text

1. Ach bittrer Winter, wie bist du kalt!

Du hast entlaubet den grünen Wald,

du hast verblüht die Blümlein auf der Heiden.


2. Die bunten Blümlein sind worden fahl,

entflogen ist uns Frau Nachtigall;

sie ist entflogen, wird sie wieder singen.


3. Sie ist entflogen zu diesem Jahr,

ein steten Buhlen muss ich han,

ein steten Buhlen muss ich allzeit haben.

*****

Bildquelle:

Vorschaubild: Schneelandschaft, Furx, Vorarlberg, Österreich, 2003, Urheber: Kofler Jürgen via Wikimedia Commons CC BY-SA 3.0.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.


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