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Weihnachten bei Familie Luther

Christoph Werner

Luthers jüngster Sohn erzählt vom Christfest

Paul Luther, der jüngste Spross der Lutherfamilie, gewährt dem Leser Einblick in sein Leben und das seiner Familie.
Er berichtet von seiner Kindheit in Wittenberg und der Krankheit seines Vaters, von seiner Verwicklung, die ihm als Leibarzt widerfuhren, und von den Intrigen am Gothaer Hof. Reichlich illustriert öffnen sie dem Leser die Tür zur Weihnachtsstube der Familie Luther.

Innsbruck, ich muss dich lassen

Innsbruck, ich muss dich lassen

Abschied fällt immer schwer. Ob von einer lieb gewonnenen Stadt oder von einem geliebten Menschen. Das deutsche Volkslied greift den Trennungsschmerz in melancholischer und einprägsamer Weise auf. Erstmalig erschienen ist das Stück als vierstimmiger Chorsatz von Heinrich Isaac im 15. Jahrhundert. Vermutet wird, dass der Komponist auch der Urheber der Melodie ist. Das nun mehr berühmteste aller deutschen Abschiedlieder wurde mehrfach in Melodie und Text abgewandelt. Der Dichter des heute bekannten Textes ist unbekannt. Allerdings erschien das Stück in variierter Form mit dem Titel O Welt, ich muss dich lassen 1555 in dem Evangelischen Gesangsbuch Nr. 521.

Carolin Eberhardt


1. Strophe

Innsbruck, ich muss dich lassen,

ich fahr dahin mein Straßen,

in fremde Land dahin.

Mein Freud ist mir genommen,

die ich nit weiß bekommen

wo ich im Elend bin.


2. Strophe

Groß Leid muß ich ertragen,

das ich allein tu klagen

dem liebsten Buhlen mein.

Ach Lieb, nun laß mich Armen

im Herzen dein erwarmen,

daß ich muß dannen sein.


3. Strophe

Mein Trost ob allen Weiben,

dein tu ich ewig bleiben,

stet, treu, der Ehren frumm.

Nun muß dich Gott bewahren

in aller Tugend sparen,

bis daß ich wiederkumm.


*****

Vorschaubild: Innsbruck, 2008, Urheber: Lichtenfels via pixabay ; gemeinfrei.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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