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Wilfried Bütow
Kennst du Heinrich Heine?

Kunstfertig in vielen Genres, geht Heine souverän mit den Spielarten des Komischen um, erweist sich als ein Meister der Ironie und der Satire und weiß geistreich und witzig zu polemisieren.
Doch hatte er nicht nur Freunde. Erfahre mehr vom aufreibenden Leben Heines, wie er aus Deutschland fliehen musste, in Paris die Revolution von 1830 erlebte und den großen Goethe zu piesacken versuchte.


 

Eine kleine Geige möcht' ich haben

Eine kleine Geige möcht' ich haben

Hoffmann von Fallersleben

Ein fröhliches Lied zum Singen und Springen kann nicht nur Kindern Freude bereiten. Das muntere und bewegte Volkslied Eine kleine Geige möcht‘ ich haben erweckt mit seinem herzlichen und fröhlichen Charakter neue Lebensgeister. Der Text stammt von dem bekannten deutschen Dichter Hoffmann von Fallersleben, der laut Musikwissenschaft auch die dazugehörige Melodie komponiert hat. Nicht nachweisbar ist allerdings, inwieweit sich Fallersleben hierbei auf eine zur damaligen Zeit bekannte Volksweise berufen hat. Auch weitere Variationen zu dem Stück existieren. Die eingängigste und populärste ist aber vermutlich die aufgeführte.

Publikationen sind unter anderem in Was die deutschen Kinder singen (1914) und Lieder- und Bewegungsspiele (1922) erschienen.

Carolin Eberhardt

1. Strophe

Eine kleine Geige möcht ich haben
Eine kleine Geige hätt´ ich gern!
Alle Tage spielt ich mir
Zwei, drei Stücken oder vier
Und sänge und spränge gar lustig herum
Ja, sänge und spränge gar lustig herum
|: Dideldidel dumdum, dumdum, dumdum.
Dideldidel dummdummdumm ! :|

2. Strophe

Eine kleine Geige klingt gar lieblich,
Eine kleine Geige klingt gar schön !
Nachbars Hans und unser Spitz
Kämen alle wie der Blitz:
Und sängen und sprängen gar lustig herum,
Ja, sängen und sprängen gar lustig herum,
|: Dideldidel dumdum dumdum , dumdum.
Dideldidel dummdummdumm ! :|

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Vorschaubild, Geige von Pexels via pixabay.com, gemeinfrei