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Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

Eine kleine Geige möcht' ich haben

Eine kleine Geige möcht' ich haben

Hoffmann von Fallersleben

Ein fröhliches Lied zum Singen und Springen kann nicht nur Kindern Freude bereiten. Das muntere und bewegte Volkslied Eine kleine Geige möcht‘ ich haben erweckt mit seinem herzlichen und fröhlichen Charakter neue Lebensgeister. Der Text stammt von dem bekannten deutschen Dichter Hoffmann von Fallersleben, der laut Musikwissenschaft auch die dazugehörige Melodie komponiert hat. Nicht nachweisbar ist allerdings, inwieweit sich Fallersleben hierbei auf eine zur damaligen Zeit bekannte Volksweise berufen hat. Auch weitere Variationen zu dem Stück existieren. Die eingängigste und populärste ist aber vermutlich die aufgeführte.

Publikationen sind unter anderem in Was die deutschen Kinder singen (1914) und Lieder- und Bewegungsspiele (1922) erschienen.

Carolin Eberhardt

1. Strophe

Eine kleine Geige möcht ich haben
Eine kleine Geige hätt´ ich gern!
Alle Tage spielt ich mir
Zwei, drei Stücken oder vier
Und sänge und spränge gar lustig herum
Ja, sänge und spränge gar lustig herum
|: Dideldidel dumdum, dumdum, dumdum.
Dideldidel dummdummdumm ! :|

2. Strophe

Eine kleine Geige klingt gar lieblich,
Eine kleine Geige klingt gar schön !
Nachbars Hans und unser Spitz
Kämen alle wie der Blitz:
Und sängen und sprängen gar lustig herum,
Ja, sängen und sprängen gar lustig herum,
|: Dideldidel dumdum dumdum , dumdum.
Dideldidel dummdummdumm ! :|

*****


Vorschaubild, Geige von Pexels via pixabay.com, gemeinfrei

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