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Quatsch Didel Datsch

Kinderreime

von Norbert Neugebauer (Autor), Werner Kiepfer (Autor), Petra Lefin (Illustrator)

Kinder wollen unterhalten sein. Sie lieben Geschichten und Spaß, Rhythmus und Reim.
Das Spiel mit den Worten, die einen ähnlichen Klang aufweisen, fasziniert sie. Der Gleichklang und Rhythmus von Versen lassen sie die (Mutter-)Sprache spielerisch erfassen. Dadurch lassen sie sich schnell auswendig lernen, immer wieder nachsprechen und fördern so das Sprachvermögen. - Mit den liebevollen Zeichnungen von Petra Lefin bietet das Heft Unterhaltung für die ganze Familie.

Innsbruck, ich muss dich lassen

Innsbruck, ich muss dich lassen

Abschied fällt immer schwer. Ob von einer lieb gewonnenen Stadt oder von einem geliebten Menschen. Das deutsche Volkslied greift den Trennungsschmerz in melancholischer und einprägsamer Weise auf. Erstmalig erschienen ist das Stück als vierstimmiger Chorsatz von Heinrich Isaac im 15. Jahrhundert. Vermutet wird, dass der Komponist auch der Urheber der Melodie ist. Das nun mehr berühmteste aller deutschen Abschiedlieder wurde mehrfach in Melodie und Text abgewandelt. Der Dichter des heute bekannten Textes ist unbekannt. Allerdings erschien das Stück in variierter Form mit dem Titel O Welt, ich muss dich lassen 1555 in dem Evangelischen Gesangsbuch Nr. 521.

Carolin Eberhardt


1. Strophe

Innsbruck, ich muss dich lassen,

ich fahr dahin mein Straßen,

in fremde Land dahin.

Mein Freud ist mir genommen,

die ich nit weiß bekommen

wo ich im Elend bin.


2. Strophe

Groß Leid muß ich ertragen,

das ich allein tu klagen

dem liebsten Buhlen mein.

Ach Lieb, nun laß mich Armen

im Herzen dein erwarmen,

daß ich muß dannen sein.


3. Strophe

Mein Trost ob allen Weiben,

dein tu ich ewig bleiben,

stet, treu, der Ehren frumm.

Nun muß dich Gott bewahren

in aller Tugend sparen,

bis daß ich wiederkumm.


*****

Vorschaubild: Innsbruck, 2008, Urheber: Lichtenfels via pixabay ; gemeinfrei.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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