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Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerinerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Im Maien, im Maien

Im Maien, im Maien

Ein munteres Maienlied lädt zum Mitsingen und Genießen ein. Der Text wird zuweilen fälschlicherweise Achim von Arnim und Clemens Brentano zugeschrieben, da diese das Gedicht in „Des Knaben Wunderhorn“ von 1808 veröffentlichten. Der Verfasser ist allerdings unbekannt. Vertont wurde das Stück von dem deutschen Komponisten und Musikpädagogen Joseph Gersbach (1787-1830). Seine Vertonung wurde unter anderem 1914 in „Deutsches Lautenlied“ publiziert.

Carolin Eberhardt

Melodie anhören:

  1. Strophe

Im Maien, im Maien ist's lieblich und schön,

da finden sich viel Kurzweil und Wonn!

Frau Nachtigall singet,

die Lerche sich schwinget

über Berg und über Tal.

 

  1. Strophe

Die Pforten der Erde, die schließen sich auf,

und lassen so manches Blümlein herauf,

als Lilien und Rosen,

Violen, Zeitlosen,

Cypressen und auch Nägelein.

 

  1. Strophe

In solchen wohlriechenden Blümlein zart,

spazieret eine Jungfrau von edeler Art;

sie windet und bindet,

gar zierlich und fein,

ihrem Herzallerliebsten ein Kränzelein.

 

  1. Strophe

Da herzt man, da scherzt man, da freuet man sich,

da singt man, da springt man, da ist man fröhlich;

da klaget ein Liebchen

dem andern sein' Not,

da küsst man so manches Mündlein rot.

 

  1. Strophe

Ach Scheiden, ach Scheiden, du schneidendes Schwert,

du hast mir mein junges frisch Herzlein verkehrt.

Wiederkommen macht,

dass man Scheiden nicht acht't;

ade, zu tausend guter Nacht.

 

  1. Strophe

Im Maien, im Maien, da freuet man sich,

da singt man, da springt man, da ist man fröhlich,

da kommet so manches

Liebchen zusammen;

ade, in tausend Gottes Namen.

 

Zum Notendownload geht es hier

 

*****

Vorschaubild: Johannessen - Kinder (Die Kinder auf der Blumenwiese) - ca 1917 via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

Notensatz: Carolin Eberhardt.

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