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Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerinerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Alle Wiesen sind grün

Alle Wiesen sind grün

Karl Wilhelm Ferdinand Enslin

Das heitere Frühlingslied über die frisch erblühte Natur gibt die optischen, olfaktorischen und akustischen Eindrücke wieder. Der Text stammt von dem deutschen Schullehrer und Dichter Karl Enslin (1819-1875). Die heitere und unbeschwerte Vertonung entstammt von dem Komponisten und Lehrer Richard Krell (?-1880), welcher in regem Briefwechsel mit Friedrich Fröbel stand. Nicht nur der Frühling kann gemeinsam, zum Beispiel im Kindergarten, besungen werden. Das Stück lädt auch zum gemeinsamen Tanzen ein bzw. eignet sich für die gezielte Koordination von Rhythmus und Bewegung.

Carolin Eberhardt


1. Strophe

Alle Wiesen sind grün,

und die Blumen, sie blüh'n,

und die Vögelein zwitschern

und singen!

In dem schattigen Raum,

um den durftenden Baum

lasst uns hüpfen und tanzen

und springen!

|: Tra la la lala la la la la la la :|


2. Strophe

Und wir schließen den Kranz

zu dem fröhlichen Tanz

und die Hände zusammen wir schlingen

Unter frohem Gesumm

dreht der Kreis sich herum

O, welch lustiges Schweben und Schwingen.

Tra la la....


3. Strophe

Und die Vögelein all

mit dem lieblichen Schall

musizieren zu unseren Tänzen.

Und wir bleiben vereint

bis die Sonn nimmer schein,

bis die Sterne am Himmel erglänzen.

Tra la la...


*****
Vorschaubild: Spring, 1904, Urheber: Paul Baum via Wikimedia Commons Gemeinfrei; Noten zu Zum Tanz: entnommen aus: Winkel, Anna (Hrs.): Das Liederbuch der Mutter: Kinderlieder zum Gebrauch im Hause, im Kindergarten und in der Kleinkinderschule, 1865, S. 55; neu bearbeite von Carolin Eberhardt

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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