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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Der Vogelfänger bin ich ja

Der Vogelfänger bin ich ja

Emanuel Schikaneder

Die fröhliche und einprägsame Arie des Vogelfängers Papageno aus der Oper Die Zauberflöte ist weltweit auch denen ein Begriff, die das Stück von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) noch nicht gesehen haben. Aber auch die anderen Arien wie zum Beispiel die der Königin der Nacht Der Hölle kocht Rache kocht in meinem Herzen sind einprägsam. Das Libretto stammt von dem aus Straubing stammenden Dichter und späteren Theaterdirektor Emanuel Schikaneder (1751-1812).

Die Zauberflöte zählt zu den weltweit bekanntesten und am häufigsten inszenierten Opern. Das Stück in zwei Aufzügen entstand 1791 und wurde im selben Jahr am 30. September im Freihaustheater in Wien uraufgeführt. Der Inszenierungskreativität sind heute keine Grenzen gesetzt. Ob klassisch, gezielt an Jugendliche gerichtet oder selbst als Marionettentheater: Das Werk Mozarts verzaubert jeden.

Carolin Eberhardt



1. Strophe

Der Vogelfänger bin ich ja,

Stets lustig, heissa, hoppsassa.

Ich Vogelfänger bin bekannt

bei Alt und Jung im ganzen Land.

Weiß mit dem Locken umzugehn

Und mich aufs Pfeifen zu verstehn.

Drum kann ich froh und lustig sein,

Denn alle Vögel sind ja mein.


2. Strophe

Der Vogelfänger bin ich ja,

Stets lustig, heissa, hoppsassa.

Ich Vogelfänger bin bekannt

bei Alt und Jung im ganzen Land.

Ein Netz für Mädchen möchte ich,

Ich fing sie dutzendweis für mich.

Dann sperrte ich sie bei mir ein

Und alle Mädchen wären mein.


3. Strophe

Wenn alle Mädchen wären mein,

So tauschte ich rasch Zucker ein.

Die, welche mir am liebsten wär,

Der gäb ich gleich den Zucker her

Und küßte sie mich zärtlich dann,

wär sie mein Weib und ich ihr Mann.

Sie schlief an meiner Seite ein,

Ich wiegte wie ein Kind sie ein.

*****

Vorschaubild: Emanuel Schikaneder als der erste Papageno. Aus dem Titelblatt der Erstausgabe des Librettos der Zauberflöte.Printer Ignaz Alberti - From nl-wiki.:Wikimedia Commons gemeinfrei.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt.

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