Deutschland-Lese

Gehe zu Navigation | Seiteninhalt
Deutschland-Lese
Unser Leseangebot

Mitgelaufen

Christoph Werner

Das Buch „Mitgelaufen“ ist nicht wie andere Bücher über das Leben in der DDR. Hier liegt nicht der Fokus auf Mangelwirtschaft, einer allmächtigen Partei und der Staatssicherheit. Der Autor ist auch kein Opfer des Regimes, dem schreckliches widerfahren ist. Er gehört zu der großen Masse derjenigen, die sich als Rädchen im Mechanismus der DDR-Diktatur gedreht haben. Christoph Werner bricht mit seinem Buch das Schweigen der Mitläufer. Er stellt sich seiner eigenen Vergangenheit und dem Wissen, dass er selbst durch seine Zurückhaltung oder auch lautstarke Zustimmung das alte System lange am Leben erhalten hat. Jahrzehnte nach dem Mauerfall eröffnet er damit vor allem der heranwachsenden Generation, welche die DDR nur noch vom Hörensagen kennt, einen ganz neuen Blickwinkel auf ihre Geschichte.

Ohne Anklage und ohne den Versuch der Rechtfertigung wagt er eine kritische Betrachtung aus dem eigenen Erleben und gewährt Einblicke in eine vergangene Zeit.
Möge der Leser nicht mit dem Zeigefinger auf ihn zeigen, sondern sich fragen, wie oft er heute selbst dem Mainstream folgt oder mutig zu sich selbst und seiner Meinung steht.

Schikaneder, Emanuel

Schikaneder, Emanuel

Der in Straubing geborene Schauspieler, Regisseur, Sänger und Dichter feierte mit seiner Dichtung für Mozarts Die Zauberflöte seinen größten Erfolg. Nicht nur der Text für die musikalischen Stücke der bekannten Oper stammt aus Schikaneders Feder, er selbst spielte den Vogelfänger Papageno, welcher eine Figur in der Tradition des Alt-Wiener Volkstheaters darstellt.

Schikaneder ( 1751-1812) wuchs als Halbwaise in Regensburg mit seiner Mutter auf. Er besuchte das Jesuitengymnasium St. Paul, wo er musikalischen Unterricht vom Domkapellmeister Johann Josef Michl erhielt. Ab 1773 war er Mitglied der theatralischen Wandergruppe Mosersche Schauspielgesellschaft, in der er erste schauspielerische Erfahrungen sammelte, Auf einer Gastspielreise 1780 nach Salzburg lernte er Leopold Mozart kennen und schloss mit diesem und dessen Sohn Wolfgang Freundschaft.

1777 heiratete der mehrmalige Direktor des Theaters in Augsburg Eleonore Schikaneder im Augsburger Dom. Das auf Antrag des Theaterdirektors Christian Roßbach errichtete Freihaustheater Freihaus auf der Wieden wurde mit einem Stück Schikaneders, Der dumme Anton im Gebirge, 1789 eröffnet.

Auf Grund der enormen Einnahmen aus der Oper Die Zauberflöte und mit Unterstützung des Kaufmannes Barholomäus Zitterbarth errichtete Schikaneder das Theater an der Wien, welches 1801 ebenfalls mit einer Oper Schikaneders, Alexander; eröffnet wurde.

Ab 1803 erfolgte eine Zusammenarbeit mit Ludwig van Beethoven, welcher die Texte Schikanders für seine Oper Fidelio einsetzte.

Schikaneder leitete das Theater an der Wien bis 1804. Anschließend ging der Schauspieler und Regisseur nach Brünn und Steyr, wo er seine letzten Jahre verbrachte. Durch die kriegsbedingte Geldentwertung verarmt, verstarb Schikaneder in geistiger Verwirrtheit 1812 in Wien-Alsergrund

Beiträge dieses Autors auf www.deutschland-lese.de:

Unsere Website benutzt Cookies. Durch die weitere Nutzung unserer Inhalte stimmen Sie der Verwendung zu. Akzeptieren Weitere Informationen