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Das verlassene Krankenhaus bei Tschernobyl

Nic

Heft, 28 Seiten, 2020 - ab 23 Nov. erhältlich

Die Stadt Prypjat liegt nur 3 Kilometer von Tschernobyl entfernt. Im hiesigen Krankenhaus wurden unmittelbar nach der Explosion des Atomreaktors die ersten stark verstrahlten Opfer behandelt. Viele von Ihnen sind an der massiven Strahlenbelastung gestorben.

Am 27. April 1986, einen Tag nach der Nuklearkatastrophe, wurde die Prypjat evakuiert. Seither ist die Stadt, wie auch das hier gezeigte Krankenhaus verwaist. 30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Nic führt uns auf einem Rundgang durch verlassene Gänge vorbei an verfallenen OP-Sälen und Behandlungszimmern.

Für alle Fans von Lost Places.

Ab 4 Heften versenden wir versandkostenfrei.

Jetzt gang i ans Brünnele

Jetzt gang i ans Brünnele

„Jetzt gang i ans Brünnele“ ist ein beliebtes Volkslied, das erstmals von dem bedeutenden Liederkomponisten und -sammler Friedrich Silcher veröffentlicht wurde. Dieses vom Textbeginn und der Melodie her idyllische Lied hat einen traurigen Inhalt. Es ist das Lied einer ungestillten Sehnsucht, der Sehnsucht einer jungen Frau nach ihrem Geliebten, ihrem „herztausigen Schatz“. Sie kann an nichts anderes denken, nicht einmal etwas trinken will sie, all ihre Gedanken kreisen um den Schatz, der ihr offenbar untreu geworden ist, sich von ihr getrennt hat oder zumindest für sie gestorben ist. Die arme Frau ist hilflos und alleingelassen, das was sie sagt und singt klingt aussichtslos. Gern würden wir uns zu ihr setzen und sie zu trösten versuchen.

Florian Russi

Jetzt gang i ans Brünnele
Jetzt gang i ans Brünnele

1. Strophe
|: Jetzt gang i ans Brünnele,
trink aber net, :|
do such i mein herztausige Schatz,
find´n aber net.

2. Strophe
|: Jetzt gon i ans Fensterli
und klopf mit em Ring :|
o du herztausige Schatz
wer ist bi dir drin?

3. Strophe
|: Da laß i meine Äugelein
um und um gehen :|
da sieh i mein herztausige Schatz
bei em andre steh´n.

4. Strophe
|: Und bei em andre stehe seh
ach, das tut weh ! :|
Jetzt b´hüt di Gott, herztausige Schatz,
di sieh i nimme meh!

5. Strophe
|: Jetzt kauf´ i mir Feder
und Tint und Papier :|
und schreib mei'm herztausige Schatz
einen Abschiedsbrief.

6. Strophe
|: Abschiedsbrief schreibe
o das tut weh :|
o du herztausige Schatz
di gseh i nimme meh!

7. Strophe
|: Jetzt leg i mi nieder
auf Heu und auf Moos, :|
da falle drei Röselein
mir in den Schoß.

8. Strophe
|: Und diese drei Röselein
sind blutigrot, :|
jetzt weiß i net, lebt mein Schatz,
oder ist er tot?

Noten gesetzt von Oliver Räumelt - freischaffender Musiker aus Weimar


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Teaserbild: pixabay - Freie kommerzielle Nutzung; Kein Bildnachweis nötig; Urheber: susannp4





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