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Gefangen im Netz der Dunkelmänner

Berndt Seite, Annemarie Seite und Sibylle Seite

Berndt Seite und seine Familie möchten sich die »Stasi« von der Seele schreiben, um nicht ein Leben lang mit der DDR-Diktatur konfrontiert zu bleiben. Der Text soll einen Beitrag zur Aufarbeitung der SED-Diktatur leisten. 

Ein Heller und ein Batzen

Ein Heller und ein Batzen

Albert von Schlippenbach

Ehemaliges Soldatenlied - Vertont von Franz Kugler

„Ein Heller und ein Batzen" ist ein volkstümliches Lied, das ehemals nur beim Militär gesungen wurde. Das Soldatenlied diente vor allem den Truppen im Ersten und Zweiten Weltkrieg als Ansporn, da es unter anderem Themen wie Heimat und Natur behandelt. Es gehört traditionellerweise noch zum Liedrepertoire einiger alteingesessener Studentenverbindungen, wo es zum Beispiel als Trinklied angestimmt wird. Der Text des Liedes wurde 1830 von Albert von Schlippenbach verfasst, bevor es später von Franz Theodor Kugler vertont wurde.

Hanno Klöver

  1. Ein Heller und ein Batzen, die waren beide mein, der Heller ward zu Wasser, der Batzen ward zu Wein, ja Wein, der Heller ward zu Wasser, der Batzen ward zu Wein. 
  2. Die Wirtsleut und die Mädel, die rufen beid: „O weh! I: die Wirtsleut, wenn ich komme, die Mädel, wenn ich geh. :|
  3. Mein` Stiefel sind zerrissen, mein` Schuh, die sind entzwei, I: und draußen auf der Heiden, da singt der Vogel frei. :|
  4. Und gäb`s kein Landstraß nirgends, da säß ich still zu Haus, I: und gäb`s kein Loch im Fasse, da tränk ich gar nicht draus! :|

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Notensatz: Hanna Glietz

 

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Vorschaubild und Media-Player-Bild:
Bildmontage von Rita Dadder unter Verwendung von
a) Heller 1863. Author Johannes Robalotoff, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
b) Batzen, Canton Vaud: Fotografie aus Wikimedia Commons

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