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Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

Still, still, still

Still, still, still

Ein Schlaflied für das Jesuskind! Da „Still, still, still“ einer Volksweise aus dem Salzburger Land entstammt, wurde es zunächst auch in österreichischer Mundart gesungen. Erschienen ist es erstmals 1819. Die Entstehungsgeschichte des hochdeutschen Textes ist dagegen nicht bekannt. Bereits gegen Ende des 19.Jahrhunderts hatte das Weihnachtslied allerdings schon im gesamten deutschen Raum eine gewisse Verbreitung erlangt. Die einfache Melodie und der einprägsame Text in den ersten Strophen eignen sich sehr gut für den Gesang mit Kindern. Aber auch zur musikalischen Untermalung der aufgeführten Weihnachtsgeschichte kann es genutzt werden.

Carolin Eberhardt

Melodie anhören:

1. Strophe

Still, still, still,

weil’s Kindlein schlafen will!

Maria tut es niedersingen,

ihre keusche Brust darbringen.

Still, still, still,

weil’s Kindlein schlafen will.

 

2. Strophe

Schlaf, schlaf, schlaf,

mein liebes Kindlein, schlaf!

Die Engel tun schön musizieren,

vor dem Kindlein jubilieren.

Schlaf, schlaf, schlaf,

mein liebes Kindlein, schlaf!

 

3. Strophe

Groß, groß, groß,

die Lieb‘ ist übergroß.

Gott hat den Himmelsthron verlassen

Und muss reisen auf den Straßen.

Groß, groß, groß,

die Lieb‘ ist übergroß.

 

4. Strophe

Auf, auf, auf,

ihr Adamskinder, auf!

Fallet Jesum all‘ zu Füßen,

weil er für uns d’Sünd tut büßen!

Auf, auf, auf,

ihr Adamskinder, auf!

 

5. Strophe

Wir, wir, wir,

wir rufen all‘ zu dir:

Tu‘ uns des Himmels Reich aufschließen,

wenn wir einmal sterben müssen!

Wir, wir, wir,

wir rufen all‘ zu dir.

Zum Notendownload geht es hier

 

 

*****

Vorschaubild: Reni, Guido (1575-1642): Madonna con Bambino dormiente, Chiesa di S. Bartolomeo via Wikimedia Commons gemeinfrei.

Notensatz: Carolin Eberhardt; © Bertuch Verlag.

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