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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Der Herbststurm braust durch Wald und Feld

Der Herbststurm braust durch Wald und Feld

Ludwig Uhland

In Anlehnung an das Gedicht „Der Herbststurm“ von Ludwig Uhland entwickelte sich im Laufe der Zeit in der Region um die Stadt Hammer eine weiterführende Variation des Stückes in den Strophen  vier bis fünf. Die Melodie stammt von dem deutschen Volkslied „Stimmt an mit hellem hohen Klang“ von Albert Methfessel (1785-1869). Das Martinslied wurde in dieser Region zum Laternenlauf anlässlich des Martinsfestes von den Kindern gesungen, welche sich mit ihrem Gesang an den Türen der Nachbarschaft so manch süße Gabe verdienten.

Carolin Eberhardt.

Melodie anhören:

 

1. Strophe

Der Herbststurm braust durch Wald und Feld,

die Blätter fallen wieder und

von dem dunklen Himmelzelt

sehn schwarz die Wolken nieder.

 

2. Strophe

Sankt Martin reitet dann sein Pferd

so schnell die Wolken eilen,

in seiner Rechten blitzt das Schwert,

die Nebel zu zerteilen.

 

3. Strophe

Das Schwert, womit als Kriegersmann

den Mantel er zerschnitten,

den er geschenkt dem armen Mann,

und weiter ist geritten.

 

4. Strophe

Sankt Martin war ein tapf'rer Held,

war unverzagt im Streite,

doch hing er nicht an dieser Welt,

sein Herz dem Herrn er weihte.

 

5. Strophe

Wenn anderwärts auf Bergeshöh'n

die Martinsfeuer flammen,

dann zieh'n wir hier in Reihen schön

mit Fackeln all zusammen.

 

6. Strophe

Und wenn die Kerzen ausgebrannt,

dann winkt uns reiche Gabe,

wir zieh'n dann mit gefüllter Hand

und freuen uns der Labe.

 

7. Strophe

Und aus dem Mund der Kinderschar

erschallen Dankeslieder,

Sankt Martin kommt im nächsten Jahr

zu uns nach (Name der Stadt) wieder.

Hier geht es zum Notendownload

 

*****

Vorschaubild: soldat-helm-kap-mantel-tradition-5461017, 2020, Urheber: planet_fox via Pixabay CCO.

Notensatz: Carolin Eberhardt.

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