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Winckelmann im Kreise der Gelehrten

Klaus-Werner Haupt

Das Gemälde "Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek" von Theobald Reinhold Anton Freiherr von Oer steht im Mittelpunkt dieser Abhandlung über Winckelmann. Es dient dem Autor als Vorlage für eine kurze szenische Darstellung, in der die Geisteshaltungen und die Kontroversen der zwölf Gelehrten sichtbar werden.
Insgesamt besteht das Heft aus drei Teilen. Einem Kurzabiss zum Maler von Ohr, dessen Bild im Mittelpunkt steht, dann der szenischen Abhandlung, die das Bild zum Leben erweckt. Anschließend wird in einem wissenschaftlichen Abriss Winckelmann als Wegbereiter der Weimarer Klassik abgehandelt.

Aus ihrem Schlaf erwachet

Aus ihrem Schlaf erwachet

Wolfgang Amadeus Mozart

Das vorliegende Frühlingslied ist manch einem in seiner Weise vielleicht eher bekannt aus Mozarts Titus unter dem Titel „In deinem Arm zu weilen“. Und tatsächlich wurde die Melodie des Stücks mit einem neuen frühlingshaften Text versehen. Der deutsche Schriftsteller Ernst Theodor Johannes Brückner ersann sich das Frühlingslied 1801 und kombinierte es mit der anspruchsvollen, tragenden, und dennoch leichtfüßigen, Komposition des großen Meisters.

Carolin Eberhardt

  1. Strophe

Aus ihrem Schlaf erwachet von neuem die Natur;

seht, wie die Sonne lachet heraus auf unsre Flur!

Sie wärmet uns nun wieder mit ihrem goldnen Strahl;

der Hirten Flötenliederertönen in dem Tal,

ertönen in dem Tal.

 

  1. Strophe

Das junge Veilchen bietet uns seinen Balsam dar,

der holde Lenz vergütet, was uns genommen war.

Er meints so gut, so bieder, teilt neue Freuden aus

und lockt uns alle wieder ins freie Feld hinaus.

 

  1. Strophe

Drum hascht am Rasensaume sein Kleid, eh es verblüht;

und hin zum leeren Raume der Nichtigkeiten flieht.

Denn kurze Zeit nur weilet sein Fuß auf unser Flur;

ist er einmal enteilet hinweg ist jede Spur.

 

*****
Vorschaubild: frühling-vogel-vogel-meise-feder-2295434, 2017, Urheber: JillWellington via Pixabay CCO.

Notensatz: Carolin Eberhardt; © Bertuch Verlag.

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