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Florian Russi
Papier gegen Kälte

Manfred Hoffmann, ehemals Klassenbester, ist ein angesehener Kinderarzt mit eigener Praxis und strebt nach dem Professorentitel. Stets bemüht, allen in ihn gesetzten Erwartungen zu entsprechen, steuert sein Leben in eine Sackgasse. Die jahrelange wissenschaftliche Arbeit erweist sich plötzlich als vergebens, sein Karriereaufstieg ist gefährdet, seine Ehe gescheitert, alle Erwartungen enttäuscht. Auf der Suche nach Genugtuung und nach Rechtfertigung begibt er sich auf Wege, die gefährlich weit in die Netze der organisierten Kriminalität ziehen.

Eine packende Mischung aus Entwicklungsroman und spannendem Thriller.

auch als E-Book erhältlich

Wach auf, meins Herzens Schöne

Wach auf, meins Herzens Schöne

Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Taglied, welches in seiner Textform von dem vorliegenden Liebeslied abweicht, fand seine Verwendung ursprünglich als Gottesdienstlied. In seiner Urfassung lässt es sich auf den Autor Hans Sachs (1494-1576) zurückverfolgen.

Das romantische und poetische Liebeslied wird in seiner Melodie unter anderem dem bekannten deutschen Komponisten Johann Friedrich Reichardt (1752-1814) zugeschrieben. Der Dichter des uns heute bekannten Textes ist anonym. Das Erscheinungsjahr wird auf 1547 datiert.

Das Stück erfuhr im Laufe der Jahrhunderte einige Variationen. So auch durch den populären deutschen Komponisten Johannes Brahms (1833-1897).

Carolin Eberhardt

1. Strophe

Wach auf, meins Herzens Schöne,

Herzallerliebste mein.

Ich hör ein süß Getöne

von kleinen Waldvöglein.

Die hör ich so lieblich singen,

ich mein, ich säh des Tages Schein,

vom Orient her dringen.


2. Strophe

Ich hör die Hahnen krähen

und spür den Tag dabei;

die kühlen Windlein wehen,

die Sternlein leuchten frei.

Singt uns Frau Nachtigalle,

singt uns ein süße Melodei,

sie neut den Tag mit Schalle.


3. Strophe

Der Himmel tut sich färben

aus weißer Farb in Blau,

die Wolken tun sich färben

aus schwarzer Farb in grau.

Die Morgenröt tut herschleichen.

Wach auf, mein Lieb, und mach mich frei,

die Nacht will uns entweichen.

*****

Vorschaubild: Der Kuss: Google Art Project,1907-1908; Urheber: Gustav Klimt via Wikimedia Commons gemeinfrei.

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt

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