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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen

Hermann Kletke

Der Liedtext wurde im Jahr 1841 von dem Lyriker Hermann Kletke verfasst. Mit diesem Lied wurde 17 Jahre nach „O Tannenbaum“ dem Weihnachtsbaum zum zweiten Mal ein Weihnachtslied gewidmet. Der Komponist und die genaue Entstehungszeit sind nicht bekannt. Hermann Kletke beschreibt die Stimmung bei der Feier des Weihnachtsfests zu seiner Zeit. Die ganze Familie ist um den festlich geschmückten und mit Kerzen erleuchteten Weihnachtsbaum herum versammelt. Während sich O Tannenbaum auf die immergrünen Blätter bezieht, besingt dieses Lied den geschmückten Baum. Der Brauch eines geschmückten Weihnachtsbaums war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts noch nicht weit verbreitet.

Andreas Werner

Weihnachtsbaum

-


Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen,
Wie glänzt er festlich, lieb und mild,
Als spräch’ er: wollt in mir erkennen
Getreuer Hoffnung stilles Bild.

Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
Das Auge lacht, es lacht das Herz;
O fröhlich’, seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

Zwei Engel sind hereingetreten,
Kein Auge hat sie kommen sehn,
Sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
Und wenden wieder sich und gehn:

„Gesegnet seid ihr alten Leute,
Gesegnet sei du kleine Schaar!
Wir bringen Gottes Segen heute
Dem braunen, wie dem weißen Haar!

Zu guten Menschen, die sich lieben,
Schickt uns der Herr als Boten aus,
Und seid Ihr treu und fromm geblieben,
Wir treten wieder in dies Haus!“ –

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
Unsichtbar jedes Menschen Blick,
Sind sie gegangen, wie gekommen,
Doch Gottes Segen blieb zurück!

*****




Bildquelle:

Weihnachtsbaum von Evelin Otto

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