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Karlheinz Fingerhut
Kennst du Franz Kafka?

Was für ein komischer Kauz muss dieser Kafka wohl gewesen sein, dass kaum ein Lehrer so recht weiß, wie ihn vermitteln. Dabei ließen sich Kafkas Texte mit Träumen vergleichen, und die kennt doch jeder.
Karlheinz Fingerhut ermöglicht in diesem Buch einen leichteren Zugang zum Menschen Kafka und zu seinen teils verwirrenden Werken.

Vergissmeinnicht

Vergissmeinnicht

Hoffmann von Fallersleben

Bei einem Spaziergang durch den Wald, gerade im Mai oder Juni, sieht man sie oft in großen Gruppen am Wegesrand erblühen. Ihre blaue Farbe hebt sich von der Umgebung ab, lenkt die Blicke der Vorbeigehenden auf sich. Auch die blauen Äuglein einer hübschen Dame können zuweilen diese Wirkung auf einen jungen Mann haben. In beiden Fällen scheinen sowohl die Blumen als auch die Augen immer wieder zu sagen: Vergissmeinnicht!

Carolin Eberhardt

Melodie anhören:

1. Strophe
Es blüht ein schönes Blümchen
auf unsrer grünen Au.
Sein Aug' ist wie der Himmel
so heitern und so blau.

2. Strophe
Es weiß nicht viel zu reden
und alles, was es spricht,
ist immer nur dasselbe,
ist nur: Vergissmeinnicht!

3. Strophe
Wenn ich zwei Äuglein sehe,
so heiter und so blau,
so denk ich an mein Blümchen
auf unsrer grünen Au.

4. Strophe
Da kann ich auch nicht reden,
und nur mein Herze spricht,
so bange nur, so leise,
und nur: Vergissmeinnicht!

Hier geht es zum Notendownload

 

*****

Vorschaubild: Grandville Fleurs Vergissmeinnicht, 1846, Urheber: J. J. Grandville via Wikimedia Commons Gemeinfrei.

Notensatz: Carolin Eberhardt.

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