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Der Bettnässer

Russi thematisiert in seinem neuen, einfühlsamen Roman die gesellschaftlichen und psychischen Probleme eines Jungen, dessen Leben von Unsicherheit und Angst geprägt ist.

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Der Wolf als Hirte

Der Wolf als Hirte

Jean de La Fontaine

Ein Wolf war wenig erfolgreich bei der Jagd und wurde deshalb häufig vom Hunger geplagt. „Du musst es machen wie der Fuchs", sagte er zu sich selbst. „Der erbeutet viele Tiere mit List." Er überlegte und kam auf eine Idee, die ihm unübertrefflich schien. Als sich der Hirte, der in der Nähe seine Schafe weidete, an einem heißen Sommertag seiner Oberbekleidung entledigt hatte und im Schatten eines Baumes schlief, schlich sich der Wolf herbei und stahl ihm Hut, Stock und Mantel. Hut und Mantel zog er sich nun selbst über und mit seinen Vorderpfoten stützte er sich auf den Stock.

Aus einiger Entfernung konnte man ihn tatsächlich für den Hirten halten. Die Schafe und anderen Tiere nahmen ihn aber kaum zur Kenntnis. Das ärgerte den Wolf und er fing an, laut zu heulen. Da wurden die anderen Tiere stutzig und sagten: „Dieses Geheul kennen wir nicht vom Hirten, sondern nur vom Wolf." Also gingen sie ihm aus dem Weg und machten sich über ihn lustig.

Fazit: Es kommt nicht allein auf das äußere Erscheinungsbild an.



nacherzählt von Florian Russi

 

   

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Teaserfoto: pixabay, aus zwei Bildern zusammengefügt und neu bearbeitet von Kati Spantig, Urheber beider Bilder: OpenClipartVectors (gemeinfrei, kein Bildnachweis nötig)

 

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