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Die verlassene Schule bei Tschernobyl - Lost Place

Nic

Am 26. April 1986 kam es im Atomkraftwerk Tschernobyl zu einer der schlimmsten Nuklearkatastrophen. Die freigesetzte Radioaktivität entsprach dem zehnfachen der Atom-Bombe von Hiroshima 1945. Erst drei Tage später wurde die 3 km entfernte Stadt Prypjat evakuiert und alle Bürger mussten ab 14 Uhr "vorübergehend" ihren Wohnort verlassen. Seither ist die Mittelschule der Stadt verwaist.

30 Jahre Leerstand hinterlassen Ihre Spuren. Doch genau die machen den Ort sehenswert. Der Großteil der Mittelschule ist in einem unberührten Verfallszustand. Die Wände verlieren ihre Farbe, die alten Schulbücher erinnern an den einstigen Schulalltag. Das Heft zeigt Klassenräumen, Flure, die Turnhalle und die große Schulaula.

Das Heft bietet in der Mitte ein doppelseitiges Poster.

ISBN: 978-3-86397-121-2

Preis: 3,00 €

Fabula madrasa

Fabula madrasa

Antje Genth-Wagner

»Das schwarze Kamel« und andere wundersame Geschichten aus dem Orient

Lehrhafte Geschichten mit Bedeutung wurden seit ewigen Zeiten an den Feuern der Beduinen erzählt. Der Hakawati, ein arabischer Geschichtenerzähler, trugt sie von Kaffeehaus zu Kaffeehaus und chinesischen Fürsten lauschten ihnen schon vor Tausenden von Jahren.

Florian Russi, Autor und Schriftsteller, beherrscht die große Kunst des Geschichtenerzählens. Wie ein fliegender Teppich, geknüpft aus Worten und Bildern, fand sein Fabelbüchlein „Der verliebte Schwan“ seinen Weg aus dem Abend- in das Morgenland. Es inspirierte und motivierte Kinder und Jugendliche verschiedenster Nationalitäten in den Vereinigten Arabischen Emiraten, sich auf eine phantasievolle Reise in die Welt der Fabeln zu begeben und ihre eigenen Geschichten zu Papier zu bringen.

Fabula madrasa
Fabula madrasa

Vier Wochen weilte der Autor an den deutschen Schulen in Abu Dhabi, Dubai und Sharjah. Unter seiner Anleitung entstanden liebenswerte, humorvolle, aber auch berührende Fabeln in den verschiedensten Sprachen. Protagonisten sind Tiere, die uns in der Weite der Wüste, in der Schroffheit des Hajar Gebirges, im Grün der Wadis und der Oasen begegnen. Mit dem unverbrauchten Blick der jungen Generation spiegeln die kurzen Geschichten das eigene Erleben und den Erfahrungshintergrund der eigenen Kultur und Tradition eindrucksvoll wider - Das geschriebene Wort als Mittler zwischen den Welten und den eigenen Wurzeln.

„Fabula Rasa – Fabulieren zwischen Orient und Okzident“ war das Motto eines außergewöhnlichen, Grenzen überschreitenden Literaturprojektes. „Fabula madrasa“ ist das Ergebnis. Eine poetische Quintessenz in Form eines wunderbaren kleinen Büchleins, geschrieben und illustriert von der vielleicht künftigen Generation Geschichtenerzähler. Auch Florian Russi ließ sich vom Geist des Ortes inspirieren - zwei seiner Fabeln entstanden in den Dünen der Liwa Wüste, sie bilden den literarischen Rahmen des Bändchens.

Der Wandel von „Fabula Rasa“ zu „Fabula Madrasa“ ist gewollt. Das arabische Wort „Madrasa“ (Schule) ist eine Reminiszenz an die großen und kleinen Menschenkinder der drei deutschen Auslandsschulen in Abu Dhabi, Dubai und Sharjah, ohne die dieses wundervolle Projekt nicht zustande gekommen wäre.

Möge „Fabula Madrasa“ nicht nur ein Brückenschlag zwischen Orient und Okzident sein, sondern auch ein Funke, der die Lagerfeuer dieser Welt, an denen noch Geschichten erzählt werden, am Brennen zu hält.

dt./engl./arab., Br., 148 × 210 mm, 96 S., Farbillustrationen

ISBN 978-3-96311-183-9

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