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Roland Opitz
Kennst du Fjodor Dostojewski?

Das Leben Dostojewskis glich einer Achterbahnfahrt: stetig pendelnd zwischen Verehrung und Verachtung, zwischen Erfolg, Spielsucht und Geldnot. Mit 28 Jahren wurde er wegen revolutionärer Gedanken des Hochverrats angeklagt und zum Tode verurteilt, landet dann aber im sibirischen Arbeitslager.
Er gilt als Psychologe unter den Schriftstellern, derjenige der hinab schauen kann in die Abgründe der menschlichen Seele. Diese Biografie ist gespickt mit Auszügen aus seinen Meisterwerken sowie mit einigen seiner Briefe, die einen offenherzigen Menschen zeigen.

Anschütz, Ernst

Anschütz, Ernst

Der 1780 in der Nähe von Suhl geborene Anschütz begann als Sohn eines Pfarrers, auf dessen Wunsch, ein Theologiestudium in Leipzig. Er promovierte allerdings in Philosophie und trat 1799 eine Lehrstelle an der Wendlerschen Freischule Leipzig, später an der Bürgerschule der Moritzbastei an. Anschütz gab Privatunterricht im Klavier-, Violine- und Cellospielen und studierte einige Jahre Generalbass bei dem Thomaskantor Johann Gottfried Schicht. 1819 bekam er zusätzlich die Stelle als Kantor und Organist an der Leipziger Neukirche. Trotzdem konnte er seine Frau und sieben Kinder kaum ernähren, da er bei den Veröffentlichungen seiner Werke auf einen Großteil des Honorars verzichtete, um die Bücher seinen Schülern erschwinglich zu gestalten. Der in Leipzig hoch angesehene Anschütz lernte unter anderem den Verleger Anton Phillip Reclam kennen und veröffentliche in seinem Verlag das wegweisende „Musikalische Schulgesangsbuch". Bekannt ist Anschütz heute durch das Mitwirken als Texter und Komponist an diversen Kinderliedern wie „Ein Männlein steht im Walde", „Es klappert die Mühle", Fuchs du hast die Gans gestohlen", O Tannenbaum" oder „Wenn ich ein Vöglein wär".

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