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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Deutscher Campingclub

Deutscher Campingclub

Florian Russi

Freizeit und Kameradschaft in der Natur

Erstes IFCC-Rallye 1934 in Marly le Roi
Erstes IFCC-Rallye 1934 in Marly le Roi
 
Der Deutsche Campingclub (DCC) ist eine Vereinigung zur Förderung des Campingwesens. Camping ist der internationale Begriff für die Übernachtung und den Aufenthalt in Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen in naturnaher Umgebung. Hervorgegangen ist die Campingbewegung aus der Jugend-, Naturfreunde- und Wanderbewegung des 19./20. Jahrhunderts. Die ersten Camper waren meist Kanuten. Wer mit dem Paddelboot auf Flüssen oder Seen unterwegs war, wollte abends an deren Ufern sein Zelt aufschlagen und im Grünen übernachten und sich nicht auf die Suche nach einem Hotel machen.
IFCC/FICC-Gründer John Champion
IFCC/FICC-Gründer John Champion

Gegründet wurde der DCC 1948 auf Initiative des Münchner Rechtsanwalts Dr. Max Eckert, der zuvor führende Funktionen im Deutschen Kanubund ausgeübt hatte. Von 1948 bis 1964 war er Präsident des Deutschen Campingclubs.

Das Bedürfnis nach Camping war über viele Länder verbreitet und so hatte sich schon 1933 eine internationale Campervereinigung gebildet, die „International Federation of Camping Clubs", IFCC, heute FICC, „Féderation International de Camping, Caravanning et Autocaravaning". Ihr gehört auch der Deutsche Campingclub an. Gründer der IFCC/FICC und langjähriger Präsident war der Engländer John Champion, der beruflich als Unterstaatssekretär im britischen Marineministerium tätig war. Seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts organisierte der Verband internationale Campertreffen. Da die Teilnehmer aus vielen Ländern zum Austragungsort anreisten, wurden die Begegnungen als Rally( e) (engl./frz.: das Wiederzusammenkommen von Tourenteilnehmern am Ende einer Fahrt) bezeichnet. Bis heute bilden diese FICC-Rallyes, die einmal jährlich stattfinden und jeweils über eine Woche dauern, den Höhepunkt des internationalen Campingsports.

Der spätere DCC- und FICCC-Präsident Egon Skorczewski (rechts) mit Dr. Max Eckert (Mitte) und Heinz Martin
Der spätere DCC- und FICCC-Präsident Egon Skorczewski (rechts) mit Dr. Max Eckert (Mitte) und Heinz Martin

Über Ländergrenzen hinweg haben sich durch diese Begegnungen viele Freundschaften gebildet. Die FICC verstand sich immer auch als internationale Kameradschafts- und Friedensbewegung. Im Jahr 1981 wurde der aus Berlin kommende Versicherungsdirektor Egon Skorczewski zum Präsidenten der FICC gewählt.

Der Deutsche Camping Club umfasst heute 22 Landes- und 202 Ortsverbände. Mehrere Organisationen, wie der Automobilclub von Deutschland und der Deutsche Kanuverband gehören ihm als kooperative Mitglieder an. Der DCC und seine Landes- und Ortsverbände unterhalten eigene Campingplätze. Außerdem veröffentlicht der Verband jährlich den"DCC-Campingführer Europa", in dem mehr als 6000 Campingplätze im In- und Ausland vorgestellt werden. Seit 1953 erscheint das monatliche Mitgliedermagazin „Camping" mit Informationen, Reisebeschreibungen und Berichten. Darüber hinaus bietet der DCC eine Reihe von Dienstleistungen und Angeboten, wie Organisation von Veranstaltungen und Treffen, Camping-bezogene Versicherungen, Kauf-, Technik- und Reiseberatungen sowie Nothilfen und Verkauf von Club- und Fanartikeln. 


DCC-Gründer Dr. Max Eckert
(rechts) mit Dr. Ernst Dadder

 

Zeltidylle in den 60er Jahren
Zeltidylle in den 60er Jahren

Für die meisten Clubmitglieder ist Camping ein Familien-, Freizeit- und Urlaubsvergnügen. Viele aber lieben das „zünftige" Campen, und das heißt für sie Naturverbundenheit, Verzicht auf Luxus, Pflege von Kameradschaft, gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfe sowie Toleranz und Verständigung über gesellschaftliche und politische Grenzen hinaus.

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Internet: Deutscher Campingclub

 

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