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Christoph Werner

Buckingham Palace
Roman

Durch Zufall gerät Weimar in das Blickfeld des britischen Geheimdienstes, als dieser versucht, die englische Monarchie vor den Offenbarungen ihrer eigenen Vergangenheit zu schützen. - Ein spannender Roman, der den Leser in die Welt der Macht führt. Dabei wird ihm einiges abverlangt, denn die Handlung ergibt sich aus einem Puzzle von Szenen und erfordert detektivisches Gespür.

Auch als E-Book erhältlich 

Hensel, Luise

Hensel, Luise

Die brandenburgische christliche Dichterin wurde in Linum als Tochter des in Linum tätigen Pfarrers Ludwig Hensel und dessen Ehefrau Johanna Albertina Trost geboren. Nach dem Tod ihres Vaters 1809 siedelte sie mit ihrer Mutter nach Berlin über. Obwohl sie im lutherischen Glauben erzogen wurde, konvertierte sie 1818 zum katholischen Glauben.

Die schöne junge Frau lehnte auf Grund ihres Glaubens die ihr in Liebe verbundenen Verehrer, darunter Clemens Brentano und Ludwig Berger, später Wilhelm Müller, ab. Letzterer verarbeitete seinen Liebeskummer in den von Franz Schubert vertonten Liederzyklen „Die schöne Müllerin“ und die „Winterreise“. Luise selbst hegte romantische Gefühle für ihren protestantischen Jugendfreund Ernst Ludwig von Gerlach, welcher später als Lehrer Bismarcks in die Geschichte eingehen sollte. Diese Gefühle stürzten Luise in eine tiefe seelische Krise, die letztlich 1820 dazu führte, dass sie sich bei dem Jesuitenpater Heinrich Wüsten das Gelübde der Jungfräulichkeit abnehmen ließ.

In den darauffolgenden Jahren war sie als Gesellschafterin der Witwe des Grafen Friedrich Leopold zu Stollberg-Stollberg angestellt, in dieser Funktion wurde sie als Erzieherin und Lehrerin von deren Töchtern Maria Theresia, Amalie und Pauline tätig. 1823 zog sie mit ihrem Pflegesohn Rudolf Rochs, dem Kind ihrer verstorbenen Schwester von dem Gut Sondermühle bei Melle in das westliche Wiedenbrück, wo Rudolf auf der „guten Wiedenbrücker Knabenschule“ unterrichtet wurde. Hier führte sie ein sehr zurückgezogenes, mildtätiges Leben und freundete sich mit der stigmatisierten Nonne Anna Katharina Emmerick an.

Ihre Inspiration zu dem bekannten Gebet „Müde bin ich, geh zur Ruh“, welches der Komponist Overbeck in seiner Oper „Hänsel und Gretel“ verarbeitete, fand die Dichterin auf einem ihrer jährlichen Aufenthalte auf Schloss Knippenburg, welches ihr Freund Friedrich Carl Devens 1821 erworben hatte. Doch bereits zuvor wurde Luise schriftstellerisch tätig, anfänglich sogar gemeinsam mit ihrer Schwester Wilhelmine, mit der sie 1858 unter dem Herausgeber Hermann Kletke publizierte.

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