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Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

<p "="">Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

Gerhardt, Paul

Gerhardt, Paul

Paul Gerhardt wurde am 12.3.1607 in Gräfenhainichen geboren und besuchte die Fürstenschule in Grimma. Anschließend studierte er von 1628 bis 1642 Theologie in Wittenberg . Im Jahr 1643 zog er nach Berlin und war Hauslehrer bei A. Berthold, seinem späteren Schwiegervater.

Im Jahre 1651 übernimmt er das Amt als Probst (Vorgesetzter) in Mittenwalde. Hier schrieb Gerhardt seine bekanntesten Gedichte. Bis sein Ruf mit dem Streit um das Kurfürstliche Toleranzedikt zusammenfällt und dazu führt, dass er im Jahr 1666 des Amtes enthoben wird. Er zieht nun nach Lübben und wird Archidiakon. Er verstirbt am 27. 5. 1676 in Lübben.

Gerhardt Paul schrieb über 148 Gedichte die im Gottesdienst als Lieder gesungen wurden.

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