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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Franz, Ignaz

wurde 1719 in Protzan in Schlesien geboren. Er studierte an der Universität Breslau Philosophie und Theologie und wurde 1742 zum katholischen Priester geweiht. 1766 wurde er zum Rektor des Breslauer Priesterseminars berufen.

Ignaz Franz war Herausgeber von Katechismen (Glaubenslehren) und Gesangbüchern. Um 1770 schrieb er einen deutschen Text zu dem Lied „Te deum laudamus" (Großer Gott wir loben dich). Er starb am 19. August 1790 in Breslau.

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