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Strandgut
Ein Inseltagebuch

Berndt Seite

Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort, an dem man seine Gedanken mit dem Meer schweifen lassen kann. Beim Anblick der Wellenbewegungen kommen Erinnerungen an das Auf und Ab des Lebens auf. In eindrucks- und stimmungsvollen Bildern beschreibt Berndt Seite in seinem Tagebuch philosophische Reflexionen in Rückblick auf sein privates und poltisches Leben. Das raue und derbe Klima der Ostsee, die verschiedenen Jahreszeiten am Meer haben dabei ihren ganz eigenen Charme und helfen ihm, alte Dinge abzustreifen und wieder zu sich selbst zu finden.

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre

Christian Fürchtegott Gellert

Der Beginn dieses Liedtextes ist ein Zitat aus einem Psalm von König David (Ps. 19, 2-6). „Die Himmel rühmen…“ ist eine Hymne an Gott. Der Text der beiden ersten Strophen stammt von dem Schriftsteller und Philosophen Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769). Weitere Strophen wurden von anderen hinzugefügt. Die Musik dazu komponierte Ludwig von Beethoven. Es ist eine mitreißende Melodie. Sie wird vor allem bei feierlichen Anlässen von Chören gesungen und lobt Gott als Schöpfer des Weltalls und für seine Weisheit und Güte.

Florian Russi

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre
ihr Schall pflanzt seinen Namen fort
Ihn rühmt der Erdkreis, ihn preisen die Meere
vernimm, o Mensch, ihr göttlich Wort.

Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne?
Wer führt die Sonn aus ihrem Zelt?
Sie kömmt und leuchtet und lacht uns von ferne,
Und läuft den Weg, gleich als ein Held.

Vernimm’s, und siehe die Wunder der Werke,
Die die Natur dir aufgestellt!
Verkündigt Weisheit und Ordnung und Stärke
Dir nicht den Herrn, den Herrn der Welt?

Kannst du der Wesen unzählbare Heere,
Den kleinsten Staub fühllos beschaun?
Durch wen ist alles? O gib ihm die Ehre
Mir, ruft der Herr, sollst du vertraun.

Mein ist die Kraft, mein ist Himmel und Erde;
An meinen Werken kennst du mich.
Ich bin´s, und werde sein, der ich sein werde,
Dein Gott und Vater ewiglich.

Ich bin dein Schöpfer, bin Weisheit und Güte,
Ein Gott der Ordnung und dein Heil;
Ich bin´s! Mich liebe von ganzem Gemüte
Und nimm an meiner Gnade teil

Text: Johann Christian Fürchtegott Gellert (1757)
Musik: Johann Joachim Quanz (1760), auch von: Ludwig van Beethoven (1803)

Noten gesetzt von Carolin Eberhardt

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