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Jürgen Klose
Kennst du Friedrich Schiller? 

Ein kreativer Querkopf mit allerlei Flausen scheint Schiller wohl gewesen zu sein, wenn man ihn mal ganz ohne Pathos betrachtet.

 

Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald

Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald

Hoffmann von Fallersleben

Heinrich Hoffman von Fallerslebens Hommage an den Frühling

 

 

Jeder kennt den berühmten Ruf des Kuckucks. Wenn er im April das erste Mal im Jahr aus dem Wald erschallt, werden als Brauchtum vielerorts die Pökelschinken angeschnitten. Den April nannte man früher Kuckucksmonat, denn zu dieser Zeit kommt der Zugvogel aus der afrikanischen Überwinterung. Doch in unseren heimischen Gefilden bleibt er nicht lang! Schon im Juli verlässt er, als einer der ersten Vögel, wieder sein Brutgebiet um sich in die Wärme zurückzuziehen. Aufgrund seiner kurzen Besuchszeit, passt der Name Frühlingsvogel gleich doppelt.
 
Heinrich Hoffmann von Fallersleben dichtete 1817 im Alter von 19 Jahren den Text zu dem heute bekannten Kinderlied „Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald". Die Melodie stammt von dem österreichischen Volkslied „Stieglitz, Stieglitz, s'Zeiserl is krank" aus dem 18. Jahrhundert. Heute ist das Kuckuckslied eines der beliebtesten Kinderlieder über den Frühling. 
 
Achtung: Der Kuckuck steht in Deutschland auf der Vorwarnliste der Roten Liste der wandernden Brutvögel und steht damit unter besonderem Schutz.

 

Tiffany Tabbert 

 

Liedtext

1. Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald.
Lasset uns singen, tanzen und springen!
Frühling, Frühling wird es schon bald.

2. Kuckuck, Kuckuck lässt nicht sein Schrei'n:
"Komm in die Felder, Wiesen und Wälder!
Frühling, Frühling, stelle dich ein!"

3. Kuckuck, Kuckuck, trefflicher Held!
Was du gesungen, ist dir gelungen:
Winter, Winter räumet das Feld!

 

Melodie anhören

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Noten gesetzt von Tiffany Tabbert 

Vorschaubild: Cuculus Canorus, gemeinfrei