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Hans-Jürgen Malles
Kennst du Friedrich Hölderlin?

Seine Werke gehört neben denen Goethes und Schillers zu den bedeutendsten der deutschen Klassik, auch wenn sein Leben im Wahnsinn endete. Eine Hinführung zum Verständnis von Hölderlins Persönlichkeit und Werk bietet Deutschlehrer Malles hier. Der Leser erhält Einblicke in ein facettenreiches Leben voller Höhen und Tiefen und darf teilhaben an Hölderlins Begeisterung für die Französische Revolution und die griechische Antike. Auch die Liebe zu Susette Gontard soll nicht unerwähnt bleiben.

Über Pünktlichkeit und Fleiß

Über Pünktlichkeit und Fleiß

"Sei strenge, pünktlich, ordentlich, arbeitsam und fleißig in deinem Berufe!"

Hier erläutert Knigge nicht nur die Benimmregeln für einen Vorzeigearbeitnehmer, sondern geht auch im Allgemeinen auf die Ordentlichkeit als Tugend ein. Wichtige Papiere und Schlüssel sollten immer so verwahrt werden, so sagt er, dass der Besitzer sie sogar immer im Dunkeln schnell zur Hand hat. Insbesondere aber soll der Mensch mit dem Besitz von Mitmenschen noch viel ordentlicher umgehen. Wenn jemand etwas ausleiht, so ist er auch in der Pflicht, die entliehene Sache rechtzeitig wieder an seinen Besitzer zu übergeben. Nicht der Besitzer ist dafür zuständig, zusätzliche Wege auf sich zu nehmen, um den entliehenen Gegenstand wieder abzuholen. Das entgegengebrachte Vertrauen, den eigenen Besitz jemand anderem zu überlassen, sollte gestärkt und nicht missbraucht werden.

Ebenso wird an dieser Stelle auf die Pünktlichkeit verwiesen. Wenn du jemanden mitteilst, dass du zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort bist, wenn du dich zum Beispiel mit jemandem verabredet hast, dann halte dich auch an diese Zusage. So zeigst du anderen deine Verlässlichkeit und dass du dir nicht das Recht herausnimmst, über die Zeit anderer Menschen zu verfügen. Auch wenn man selbst schon versetzt wurde oder ein Termin nicht pünktlich wie besprochen erschienen ist, rechtfertigt dieser Umstand nicht, dass man selbst in dieser Weise verfahren sollte. Interessant ist an der Forderung nach Pünktlichkeit zu dieser Zeit, dass es noch keine Telefone oder Handys gab, mit deren Hilfe die Menschen ihre Verspätung mitteilen konnten. Sie sind wohl einfach rechtzeitig zu ihrem Ziel aufgebrochen, um die Verabredung nicht warten zu lassen.

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