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Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

<p "="">Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

Märchenbühne

Märchenbühne

Uta Plisch

Kurze Theaterstücke für integrative Kinder- und Jugendgruppen

Theater spielen, in fremde Rollen schlüpfen und sich verkleiden ist für Kinder und Jugendliche ein beliebtes Vergnügen. Es ist nicht nur bloßes Spiel, sondern hat auch einen hohen pädagogischen Wert. Für Friedrich Schiller war die Bühne „eine Schule der praktischen Weisheit und ein Wegweiser durchs bürgerliche Leben“. An vielen Schulen gehört Theaterspielen zur Ausbildung.

Damit auch Behinderte davon profitieren können, hat der Schriftsteller Florian Russi 8 kurze Theaterstücke für integrative Kinder- und Jugendgruppen verfasst. Sie sind ursprünglich für die Märchenbühne beim Kinderheim in Hoyerswerda geschrieben, lassen sich aber leicht auch auf andere Bühnen übertragen.

Die einzelnen Stücke sind von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Das 48 Seiten umfassende Heft enthält Stücke, die größeren Kindern die Möglichkeit geben, sich an anspruchsvolleren, textreichen Rollen zu probieren, aber auch Stücke, die wenig geübten Darstellern kleinere Rollen bieten, bis hin zu einem kleinen Schauspiel, das ganz ohne Text auskommt.

Die Stücke können ohne Lizenzgebühr von allen interessierten Gruppen aufgeführt werden. Voraussetzung ist lediglich, dass Verlag und Autor genannt werden. Auskünfte hierzu erteilt das Trägerwerk Soziale Dienste in Sachsen, Industriestraße 21 in 01129 Dresden. Es betreibt die Märchenbühne in Hoyerswerda und ist Herausgeber der Texte.

*****

- Fotos: Florian Russi
- Cover "Märchenbühne". Florian Russi: Märchenbühne. Kurze Theaterstücke für integrative Kinder- und Jugendgruppen.. Bertuch Verlag Weimar 2016. ISBN 978-3-86397-070-3

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