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Sommerschnee

Berndt Seite

Hardcover, 124 S., 2020 erscheint demnächst; Bereits vorbestellbar

ISBN: 978-3-86397-134-2
Preis: 15,00 €

Sommerschnee – das sind die luftig-bauschigen Samenfasern der Pappelfrüchte, die sich im Sommer öffnen und die Welt mit ihrem weißen Flaum überziehen: Schnee in der wärmsten Jahreszeit. Mal melancholisch, mal mandelbitter, aber stets in größter Genauigkeit geht Berndt Seite auch in seinem neuen Lyrikband den Erscheinungsformen der Natur nach und lotet in ihnen die Bedingungen des Lebens aus.

Süßer die Glocken nie klingen

Süßer die Glocken nie klingen

Friedrich Wilhelm Kritzinger

Das bekannte deutsche Weihnachtslied gibt die klangvollen weihnachtlichen Eindrücke in der Adventszeit wieder. Der Klang der Glocken scheint in dieser Zeit viel zauberhafter, zarter und lieblicher. Das heute bekannte Süßer die Glocken nie klingen wird nach einer Weise des 19. Jahrhundert gesungen. Die Melodie geht auf ein thüringisches Volkslied zurück, welches unter anderem für das volkstümliche Kunstlied Seht, wie die Sonne dort sinket verwendet wurde. Der Theologe und Pädagoge Friedrich Wilhelm Kritzinger (1816-1890) schrieb den Text.

Carolin Eberhardt


1. Strophe

Süßer die Glocken nie klingen

Als zu der Weihnachtszeit:

S’ist als ob Engelein singten

Wieder von Frieden und Freud‘.

|: Wie sie gesungen in seliger Nacht :|

Glocken mit heiligem Klang,

klinget die Erde entlang.


2. Strophe

Oh, wenn die Glocken erklingen,

schnell sie das Christkindlein hört;

tut sich vom Himmel dann schwingen

eilig hernieder zur Erd‘.

|: Segnet den Vater, die Mutter, das Kind :|

Glocken mit heiligem Klang,

klinget die Erde entlang.


3. Strophe

Klinget mit lieblichem Schalle

Über die Meere noch weit,

dass sich erfreuen doch alle

seliger Weihnachtszeit.

|: Alle aufjauchzen mit herrlichem Sang:|

Glocken mit heiligem Klang,

klinget die Erde entlang.


*****

Vorschaubild: Weihnachtsglocke, Urheber: Andreasdziewior via Wikimedia Commons gemeinfrei.

Notensatz: Carolin Eberhardt.

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