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London kommt!

Pückler und Fontane in England

Klaus-Werner Haupt

Hardcover, 140 Seiten, 2019

Im Herbst 1826 reist Hermann Fürst von Pückler-Muskau erneut auf die Britischen Inseln, denn er ist auf der Suche nach einer vermögenden Braut. Aus der Glücksjagd wird eine Parkjagd, in deren Folge die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz entstehen. Auch die Bewunderung für die feine englische Gesellschaft wird den Fürsten zeitlebens begleiten.

Theodor Fontane kommt zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 im Auftrag der preußischen Regierung. Seine journalistische Tätigkeit ist weitgehend unbekannt, doch sie bietet ein weites Feld für seine späteren Romane.

Die vorliegende Studie verbindet auf kurzweilige Art Biografisches mit Zeitgeschehen. Die Erlebnisse der beiden Protagonisten sind von überraschender Aktualität.

Ihr Kinderlein kommet

Ihr Kinderlein kommet

Christoph von Schmid

Weihnachtslied aus dem 18. Jahrhundert.

 

"Ihr Kinderlein kommet" ist eines der vielen deutschen kirchlichen Weihnachtslieder. Es hat sich allerdings nicht nur in den christlichen Gemeinden durchgesetzt, auch in Schulen und Kindergärten singt man es aufgrund des Erzähltextes mit Begeisterung, um Kindern die Weihnachtsgeschichte näher zu bringen. Der Text stammt von Christoph von Schmid (1768-1854). Vertont wurde es 1790 von dem Lüneburger Komponisten Johann Abraham Peter Schulz (1747-1800), der auch schon die Melodie zum bekannten Abendlied "Der Mond ist aufgegangen" schrieb. 

Tiffany Tabbert

 

Ihr Kinderlein kommet 

1. Ihr Kinderlein, kommet, o kommet doch all'!
Zur Krippe her kommet in Betlehems Stall
und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

2. O seht in der Krippe, im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl,
den lieblichen Knaben, das himmlische Kind,
viel schöner und holder, als Engelein sind.

3. Da liegt es - das Kindlein - auf Heu und auf Stroh;
Maria und Josef betrachten es froh;
die redlichen Hirten knie'n betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

4. Manch Hirtenkind trägt wohl mit freudigem Sinn
Milch, Butter und Honig nach Betlehem hin;
ein Körblein voll Früchte, das purpurrot glänzt,
ein schneeweißes Lämmchen mit Blumen bekränzt.

5. O betet: Du liebes, Du göttliches Kind
was leidest Du alles für unsere Sünd'!
Ach hier in der Krippe schon Armut und Not,
am Kreuze dort gar noch den bitteren Tod.

6. O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hände und danket wie sie!
Stimmt freudig, ihr Kinder, wer wollt sich nicht freu'n,
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

7. Was geben wir Kinder, was schenken wir Dir,
du Bestes und Liebstes der Kinder, dafür?
Nichts willst Du von Schätzen und Freuden der Welt -
ein Herz nur voll Unschuld allein Dir gefällt.

 8. So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn -
und mache sie heilig und selig wie Dein's,
und mach sie auf ewig mit Deinem nur Eins.

 

Melodie anhören

 

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Vorschaubild und Noten gesetz von Tiffany Tabbert

 

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